GHOSTHOOD Ghost-Hoodie

Dieser Artikel wurde gesponsert von GHOSTHOOD.

Der Ghost-Hoodie von der deutschen Firma GHOSTHOOD ist wohl der Bestseller der Firma. Mit dem leichten Tarnüberwurf hat GHOSTHOOD ein Produkt auf den Markt gebracht, das eine weltweite Lücke zu schließen scheint. Denn lange Zeit war Tarnung schwer und voluminös.

Daten

Gewicht: 395g
Material: 100% Polyester

Der Ghost-Hoodie

Vom Design her ist der Ghost-Hoodie eine Art Poncho. Die Ärmel sind seitlich jedoch vernäht. Hier im Bericht ist die Variante in Concamo Green Gen 2 zu sehen, die ca. seit 2020 auf dem Markt ist (Hintergrundinfos zu den Concamo Mustern auf concamo.com).

Der Überwurf kommt in sich selber verpackt und ist mit ca. 1,5 Liter Volumen erstaunlich kompakt.

Die Kapuze verdeckt das Gesicht. Sie ist vorne jedoch nicht fest vernäht.

So lässt sie sich nach oben nehmen oder nach hinten hängen. Die Kopföffnung und Kapuze sind groß genug, um über einen ballistischen Helm zu passen.

Die Augen sind für eine bessere Tarnung im nahbereich mit Mückennetz verdeckt.

Das Sichtfenster ist groß genug, dass man auch das periphere Sichtfeld nutzen kann.
 

Im Nacken hat man einen Kordelstopper, mit dem man den Sitz am Kopf etwas anpassen kann.

Ich bin 1,92m groß und bei mir geht der Ghost-Hoodie ca. bis zu den Knieen.

Vorne findet man diese kleine Gummischllaufe.

Mit dieser kann man die Vorderseite etwas einkürzen. Das kann bei hohem Bewuchs oder auch beim Bewegen im alpinen Umfeld von Vorteil sein.

Zum Gleiten oder für freien Zugriff auf taktische Ausrüstung, kann man en Stoff einfach unter das Shirt, die Bluse oder den Plattenträger stecken.

Bei dem Gummi ist auch die Optik-Öffnung. Diese ist für ein Zielfernrohr, ein Objektiv oder ein anderes optisches Aufklärungsmittel gedacht.
 

An den Ärmeln hat man auch Überzuge für die Hände. Auch der Daumen ist getarnt.

Den Zeigefinger kann man zum Fotografieren oder Schießen auch draußen lassen.

Die Ärmelöffnung ist groß genug, dass auch der Ärmel einer Kälteschutzjacke durchpasst.
  

Verteilt am ganzen Ghost-Hoodie hat man ca. 55 von diesen Schlaufen. Bei GHOSTHOOD werden sie C-Fix für Camouflage-Fixation genannt. Hier kann man natürliches Tarnmaterial hineinstecken oder anknoten.

An der Hinterseite hat man ein Stück Gurtband eingenäht. Dieses dient als Indikator, dass man auch bei Dunkelheit einen Referenzpunkt am Ghost-Hoodie hat, um ihn richtig greifen zu können. So kann man ihn auch bei eingeschränkter Sicht schnell überwerfen.

Hier sieht man noch mal, wie dünn das 80g/m² Material ist. Es verdeckt aber dennoch auch zivile Farben zuverlässig.

Wenn man sich abhockt, sind die Beine vollständig verdeckt. Der Ghost-Hoodie verdeckt so einen Großteil des menschentypischen Schatten und erfüllt so schon einen wichtigen Punkt der Tarnung. Um mehr vom Tarneffekt zu sehen, schau doch mal bei GHOSTHOOD auf der Webseite vorbei. Die Bilder dort in der Galerie habe ich auch gemacht 😉

Hier noch die Pflegehinweise. Aber oft gewaschen werden muss das Produkt in der Regel nicht. Der Hinweis mit den 30°C ist hauptsächlich, dass die Infrarotfarbe möglichst lange erhalten bleibt.
 

Infrarot

Der Stoff im Tarnmuster Concamo Green ist in 8 Infrarot-Farben gedruckt und bietet daher auch im nahen Infrarotbereich eine gute Tarnung. Hier ist links ein Bild zu sehen, das ich mit einer modifizierten DSLR mit 720nm IR Filter fotografiert habe.

Fazit

Ich habe seit Jahren viel Berührung mit den Produkten und bin auch bei der Entwicklung mit involviert.

Robustheit
Das dünne 80g/m² Material ist robuster als man zuerst denken mag. Natürlich hat jedes Material seine Grenzen. Aber bis jetzt hatte ich bei GHOSTHOOD Produkten noch kein Loch durch Dornen, Äste, Einklemmen oder allgemein. 

Verwendungszweck
Nutzbar für die schnelle Tarnung. Egal ob behördlich, für die Jagd, Fotografie oder spezielle Vorlieben. Im Sommer kann man den Ghost-Hoodie gut über einem T-Shirt tragen. Und im Winter dann gut über eine Winterjacke.
Unter den Ghost-Hoodie passt auch ein kleiner Rucksack bis ca. 30 Liter Volumen. Da wird dann die Bewegungsfreiheit evtl. schon etwas eingeschränkt.

All in one
Mit dem Ghost-Hoodie alleine hat man eine Tarnung für Oberkörper, kleinen Rucksack, Chest Rigg, Hände, Helm, Gesicht und einen teil der Beine. Alles kombiniert in nur einem Produkt. Das sollte man beim Vergleich zu anderen Tarnprodukten im Hinterkopf behalten. Denn bei manch anderen Produkten muss man diese Tarnung seperat dazukaufen.

Schlusswort
Sicherlich ein praktisches Produkt, wenn man eine besonders leichte und einfach anzulegende Tarnung haben möchte. Tarnung muss nicht immer schwer sein. Der Ghost-Hoodie verdeckt zuverlässig auch bunte Farben. Er ist das ganze Jahr über ein guter Begleiter und bietet dank seiner Features viele Möglichkeiten ihn zu verwenden. Und wenn man ihn im Rucksackversteck nur zum Abtarnen des Rucksacks nutzt oder ihn als Ergänzung zum Ghillie mitführt.
Auch unter einem Chest-Rigg in einer Verwendung, die nicht der eines Snipers entspricht, kann man gut den Ghost-Hoodie oder den Compact-Poncho nutzen, um sich zusätzlich zu tarnen.

GHOSTHOOD

Ghost-Hoodie

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