Act in Black DTNVS

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Das DTNVS ist ein Nachtsichtgerät, von dem es verschiedene Gehäuse gibt. Auf der Andres Industries Webseite gibt es hierzu einige weitere Infos: DTNVS – Andres Industries AG
Der Beitrag hier soll als Produktvorstellung gesehen werden. Er wird auch im Laufe der Zeit noch ergänzt.

Daten

Gewicht: 445g
Abmessungen: 76 x 105 x 111 mm
Linse: F1.2
Batterie: 1x CR123
Sichtfeld: 40°
Fokusbereich: 0,25m – ∞

  • Inkl. Infrarotlampe
  • IR Anzeige im Sichtfeld
  • Batteriewarnung im Sichtfeld
  • Dioptrieneinstellung von +2 bis -6
  • MIL-STD-810G
  • Wasserdicht 2 Std. in 20m Tiefe

Hier das NVG mit einer Wilcox G24 Mount.

Allgemein

Hier das Gehäuse. Oben ist beidseitig eine Öse zu erkennen.

Hier kann man Haken einhängen. Oder wenn die Haken vom Helm etwas größer sind, dann kann man hier Schnurschlaufen einknoten. Alternativ sind diese Ösen auch nutzbar für eine Fangleine.

Oder man Hakt die Opscore-Haken unten ein.

Das Gerät hier kommt passend für Dovetail.

Die Okulare können mir Augenmuscheln ausgestattet werden. Diese kann man recht einfach montieren oder abnehmen.

Sie verdunkeln das Auge und schirmen auch Umgebungslicht ab.

Die Muscheln können auch umgestülpt am Gerät gelassen werden. So schützen sie zudem die Brille vor Kratzern durch den Ring um das Okular.

Vorne in der Mitte hat man den Schalter mit An, Aus, IR und Reset. Diesen muss man für An und Aus nur drehen.

Daneben befindet sich das Batteriefach. Das DTNVS wird mit einer CR123A Batterie betrieben. Wenn man das Fach öffnet, schaut die Batterie dank der Feder direkt ein Stück hervor und lässt sich einfach wechseln. Das Gerät gibt bei niedrigem Batteriestand rechtzeitig ein Warnzeichen (rote Indikatoren im Sichtfeld).

Die LED befindet sich auch vorne. Das Sicherungsband des Deckels vom Batteriefach kann jedoch die Diode verdecken. Daher hier etwas auf die Position achten.

Einstellmöglichkeiten

Bei dem Gerät lassen sich beide Röhren unabhängig voneinander nach oben rotieren. Dazu muss keine Arretierung gelöst werden. Die Röhren schalten sich beim Hochschwenken automatisch aus und benötigen nach dem Herunterschwenken einen kurzen Moment (ca. 1 Sekunde), um wieder an zu sein.

Diese Position erlaubt z.B. das Sitzen in Fahrzeugen mit niedriger Deckenhöhe oder das Beobachten durch ein Doppelfernrohr. Ebenfalls eine praktische Position bei Regen, da so die Linsen nicht direkt von den Tropfen getroffen werden.

Wenn man jetzt noch die Mount hochklappt, dann befindet sich das Gewicht vom Gerät recht nah am Kopf.

Hier im Vergleich dazu die Position bei hochgeklappter Mount, wenn die Geräte nicht seitlich hochrotiert sind.

Wenn man die Röhren runterrotiert, dann kann man sie bis auf maximale Nähe zusammmendrücken. Hier zu sehen die Röhren mit minimalem Abstand.

Auf meinen Augenabstand eingestellt, sehen sitzen die Röhren wie auf diesem Bild.

Vorne lässt sich am Objektiv die Schärfe einstellen. Durch die Unebenheiten hat man selbst mit Handschuhen einen guten Griff, um die Schärfe schnell uns sicher zu verstellen.

Am Okular hinten lässt sich die Dioptrien einstellen. Je nach Gehäuse variiert der Einstellbereich.

Die Sache mit dem Licht

Wichtig zu bedenken ist hier, dass in die Gehäuse unterschiedlichste Röhren gebaut werden können. Ich hatte hier ein Vorführmodell mit weniger starken Röhren. Die Fotos durch die Röhren habe ich mit dem Handy gemacht. Hier ist wichtig, dass man weiß, dass das Handy sowie die Röhre beide die Helligkeit automatisch anpassen. Daher weichen diese Fotos von der reellen Wahrnehmung ab.
Hier man das integrierte IR Licht. es hat einen recht breiten Lichtkegel. Rechts im Bild ist zudem der Indikator zu sehen, der dauerhaft an ist, wenn das Licht eingeschaltet ist.

Die automatische Einstellung der Röhren ist auch gut zu bemerken, wenn man im Fahrzeug sitzt. Links ist das Abblendlicht an. Das ist viel Licht im unteren Bereich. Daher regelt das Gerät runter. Rechts ist das Standlicht an. Das ist weniger Licht. Daher muss das Gerät nicht runterregeln und das natürliche Umgebungslicht ist auch noch besser wahrzunehmen.

Fazit

Die Leistung der Röhren lasse ich hier außer Acht, da das nicht unmittelbar mit dem DTNVS zu tun hat. Bei diesem Vorführgerät waren zudem auch nicht die besten Röhren verbaut.

Einstellungen
In Kombi mit der richtigen Mount lässt dieses Gerät bei den Einstellmöglichkeiten fast keine Wünsche offen. Nur ein Anschlag für den richtigen Augenabstand wäre hier schön. Dieser ist jedoch separat erhältlich 😉
Die Schärfe lässt sich schnell einhändig justieren.
Je nach Gehäuse kann es beim An- und Ablegen dazu kommen, dass man unbeabsichtigte die Dioptrien verstellt. Beim xxx Gehäuse lässt sich der Dioptrienausgleich fixieren, um genau das zu verhindern.

IR Licht
Beim IR Licht hätte ich gerne die Möglicheit die Helligkeit zu justieren. Denn beim Durchsuchen eines Raumes kann man Kameraden blenden und das Licht würde auch mit ca. 60% der Helligkeit auskommen. Da ich jedoch als Ergänzung eh meine Streamlight IR Kopflampe mit am Helm habe, konnte ich mit der Lampe punktueller und weniger hell Leuchten.

Schlusswort
Ich habe im Dienst primär mit der Lucie und BONIE-M gearbeitet. Da ist das DTNVS eine ganz andere Welt.
Das recht geringe Gewicht und die Intuitive Bedienung hat mir sehr gut gefallen.

Act in Black

DTNVS

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