ACTinBlack Wangle – Panning Night Vision Binocular – DTNVS V2 Pano

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Das DTNVS V2 Pano ist zugleich das Wangle und eine etwas geupdatete Version vom DTNVS. Denn bei dem Bino kann man die Röhren um 15° auseinander rotieren, um ein breiteres Sichtfeld zu bekommen. Während im klassischen Fall die beiden Bilder nahezu deckungsgleich sind, hat man hier ein merklich breiteres Sichtfeld, selbst mit 40°-Linsen. Wenn man nun noch die 50°-Linsen nutzen würde, wäre man bei 65° horizontalem Sichtfeld. Hier zu sehen ist die Unterseite mit der Einstellung für maximales Sichtfeld.

Das Gerät lässt sich auch klassisch mit parallel ausgerichteten Röhren nutzen.

Oben hat es einen Dovetail angeschraubt.

Mit dem Drehschalter wird das Gerät eingeschaltet und manuell der Gain eingestellt. Der Schalter lässt sich auch drücken.

Vorne sieht man gut das Plus auf dem Batteriefach.

Hier versteckt sich auch ein kleines IR-Licht, falls es doch mal zu dunkel ist.
 

Hier zu sehen ist die Öse für ne Sicherung oder Gummibänder. Und daneben das präzise gefertigte Scharnier in paralleler Einstellung.

Hier ist das Scharnier nun auf maximales Sichtfeld eingestellt und arretiert. Zum Zurückstellen muss man die Arretierung lösen.
 

Wenn man die Röhren maximal hochklappt, dann beschränkt das Gehäuse bzw. das Scharnier die Rotationsweite. Genutzt habe ich hier eine Cadex Mount.

Der Blick durch das Gerät

Im ersten Moment braucht das Hirn etwas, um die „Ringe“ um die einzelnen Bilder auszurechnen. Nach einigen Minuten gewöhnt man sich daran und schon sieht man einfach das breite Bild aus zwei Kreisen. Hier habe ich einen Screenshot aus einem Video gemacht, bei dem ich zwei Bilder zusammengefügt habe, die ich mit zwei separaten GREC Kameras zur gleichen Zeit gefilmt habe. Das gibt nur einen groben Eindruck von dem, was man sieht.

Vergleich zum DTNVS

Nun mal das Wangle (links) direkt neben dem DTNVS (rechts). Die Ähnlichkeit ist sehr offensichtlich. Hier sind jetzt verschiedene PVS-14 Linsen verbaut.
 

Schauen wir mal genauer auf das „Scharnier“ vom DTNVS.  Hier sieht man, dass es aus Kunststoff ist.

Das Wangle hingegen hat ein Scharnier aus Metall, das zudem noch die 7,5° schwenken kann. Die Geräte wirken, als wäre dieses Scharnier der primäre Unterschied 🙂 

Die Röhren kann man bei Biden einfach nach oben rotieren, um z.B. durch ein Thermalgerät zu schauen oder um mit hochgeklapptem NVG im Auto zu sitzen. Beim Wangle (oben) kann man die Röhren weniger weit nach oben rotieren als beim DTNVS (unten).

Das Wangle inklusive Batterie wiegt ca 70g mehr als das DTNVS. Natürlich kommt es hier dann auch auf die verwendeten Linsen an.

Fazit

Ich habe das Wangle nur eine Nacht über mehrere Stunden getragen. Daher sind meine Erfahrungen mit dem Gerät überschaubar. Daher werde ich diesen Artikel mal ergänzen, wenn ich das Gerät mehr benutzt hab.

Jedoch war ich alleine bei dieser einen Nacht schon sehr von dem größeren Sichtfeld begeistert und habe das Gerät dauerhaft so genutzt. Die Aktivität war Abseilen mit Rettungstrage an einer baulichen Struktur 🙂 

Die Tiefenwahrnehmung fühlte sich auf die Nähe wie beim normalen Bino an.

An das An- und Ausschalten mit dem Manual-Gain-Knopf muss man sich etwas gewöhnen.

ACTinBlack

Wangle

Zum Produkt

Ich hab natürlich auch ein kleines Video zum Gerät gemacht:

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