Unterwegs mit Dutch Outdoor Group

Floris von Dutch Outdoor Group war die Tage bei mir und hat sich von mir die Rhön zeigen lassen. Da wir nur drei Tage hatten, un das Wetter instabil war, habe ich mich für Steinwand und Milseburg entschieden. 
Ich habe die Kamera diesmal nicht mitlaufen lassen. Floris hat aber fleißig gefilmt und wir ein Video auf dem Youtube Kanal der Dutch Outdoor Group hochladen.

Tag 1

Am ersten Tag waren wir abends am Kletterfelsen in Steinwand, Hessen. Dort sind wir etwas mit Kopflampen geklettert und haben gemeinsam gegessen. Zum erhitzen des Wassers haben wir den Optimus Crux aus der Tactical Line genutzt.

Damit war der erste Tag auch schon rum. 

Tag 2

Nach einer Nacht in der Umgebung haben wir uns mit den Übernachtungsmöglichkeiten in schwierigem Gelände befasst. Hierfür war Steinwand auch wieder ein guter Ort. Ich z.B. habe Klemmkeile genutzt um eine Hängematte aufzuhängen.

Wetterfest gemacht habe ich das ganze dann mit einem Jerven Fjellducken. (Testbericht zum Jerven Fjellducken)

Danach haben wir uns der Kletterei gewidmet. Ich habe Floris gezeigt, wie ich das ganze immer handhabe. Für ihn als Niederländer war die Umgebung der Rhön eine willkommene Abwechslung zu den Indoor Klettereien in NL. Das Wetter war wechselhaft. Für das Klettern am nassen Fels habe ich einige leichte Routen herausgesucht. Diese sind wir dann in Gore-Tex eingepackt mit Stiefeln geklettert.

Dazu haben wir das 8,9mm Einfachseil Heron Pro Dry von Edelrid genutzt. Gesichert habe ich mit dem Edelrid Jul². Vor Nässe geschützt wurde ich durch Arc’teryx Alpha Jacket und Alpha LT Pants.

Für das Klettern war die steife Sohle vom Hanwag Zentauri gut geeignet. Dennoch war die Kletterei mit Stiefeln auch für Floris recht ungewohnt. Er nutzte seine Lowa Renegade. Diese haben jedoch keine solch starre Sohle und eignen sich daher weniger für die Nutzung von kleinen Tritten.

Nach dem Klettern sind wir zu Fuß knapp 9km zur Milseburg gelaufen. Hierfür waren die Hanwag Zentauri bei dem Wetter auf feuchtem Untergrund sehr angenehm und trittsicher. Ich habe sie ohne die herausnehmbare Zunge genutzt. Daher waren sie auch nicht zu warm.

Gegessen haben wir primär Warmmahlzeiten von Trek’N’Eat. Diese leichten Mahlzeiten muss man nur mit heißem Wasser aufgießen und ziehen lassen.

Übernachtet habe ich auch die zweite Nacht in meiner Amazonas Moskito Traveller Thermo Isomatte. Dabei hatte ich den Carinthia G145 Schlafsack. Bei einer Temperatur von Nachts 8°C war er fast zu warm. Als Jacke hatte ich die Carinthia Ultra Jacket dabei.

Tag 3

Am dritten Tag sind wir ca. 5km von der Milseburg zur Steinwand zurück gelaufen. Auch beim Durchschreiten von Gewässern haben mich die Hanwag Zentauri nicht enttäuscht. Nur für die Strecken auf Asphalt hätte ich mir eine weichere Sohle gewünscht.

Danach haben wir noch kurz Uebgard besucht. Uebgard ist der „Super Shelter“, den ich mit meinen Freunden aus OpA-FW gebaut habe. Hierbei handelt es sich um eine Unterkunft für Training und Arbeiten im Wald.
Sobald das Video von Dutch Outdoor Group veröffentlicht wurde, werde ich es hier im Blog verlinken.