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Der Salomon Speed Assault aus der Forces Reihe ist ein sehr leichter und bequemer Schuh für Training in heißen und/oder nassen Regionen. Vom Dschungel bis in die Wüste kann der Schuh für den Alltag im Camp oder das Training hergenommen werden. 
Ich habe ihn nun seit knapp einem Jahr im Alltag, beim Autofahren und beim Sport an.

Daten

Gewicht: 320g
Schaft: Mittelhoch
Farben: Schwarz und Burro
Innenfutter: Innenfutter aus Textil ist atmungsaktiv und schnelltrocknend
Sohle: patentierte SALOMON Non Marking Contagrip®
Einlegesohle: Ortholite® Sohlen für ein kühles und trockenes Innenklima

Features
– Mesh-Materialbrücke an vernähter Zunge erhöht den Geröllschutz
– gefertigt aus nichtreflektierenden Materialien zum taktischen Einsatz
– Quicklace™System zum schnellen Festziehen und Lösen der Schnürsenkel
– Stretch-Fersenkragen verhindert Eindringen von Geröll und stützt zusätzlich den Knöchel
– Absatzhöhe 12mm/ 6mm
– Dämpfende eingespritzte, anatomische EVA Zwischensohle
– Ablaufösen (nur beim alten Modell)

Allgemein

Der Schuh hat keine wasserdichte Membran. Das macht ihn besonders atmungsaktiv und schnelltrocknend. Dass eintretendes Wasser wieder ablaufen kann, ist er mit Ablaufösen versehen. Inzwischen gibt es jedoch ein neueres Modell, das dann keine Ösen mehr hat.

Der Geröllschutz schützt die Zehen für leichten Stößen.

Der Schaft des Schuhs ist mittelhoch. Im Fersenbereich ist er aus einem elastischen Material. Dieses verringert den Druck und die Belastung auf die Achillesferse deutlich. Für mich war das Tragegefühl anfangs etwas ungewohnt. Inzwischen finde ich den sich lose anfühlenden Sitz sehr bequem.

Der Schuh hat nur eine leichte Stützkraft. Daher müssen die Füße gut arbeiten. Mehr dazu beim Unterpunkt Sohle und im Fazit.

Schnürung

Das Quick Lace System von Salomon ermöglich das schnelle Festziehen und Lösen der Schnürsenkel.

Wie man es auch von anderen Salomon Schuhen kennt, wird die Überlänge in einer kleinen elastischen Schnürsenkeltasche an der Zunge verstaut.

Sohle

Die sohle hat ein „Trailrunning“ Profil mit ContraCrip Technologie. Auf hartem Untergrund wie Asphalt o.ä. nutzt sich diese daher verhältnismäßig schnell ab. Zu Hause ist der Schuh aber eh in Lauf, Erde und Sand. Hier sorgen die Stollen der Sohle für einen besonders guten Halt.
  

Die Sohle ist sehr flexibel und weicher als die des Speedcross 4. Mit diesem Schuh „spürt man den Boden“.

Fazit

Der Schuh überzeugt durch den hohen Tragekomfort und das geringe Gewicht. Die neue Version kommt ohne die Ablaufösen.

Alltagstauglichkeit
Der eine oder andere wird sich sicherlich überlegen diesen Schuh für den Alltag zu holen. Das ist bei dem hohen Tragekomfort auch keine dumme Entscheidung. Nur sollte man bedenken, dass die Sohle nicht für Asphalt, Pflaster oder Teppichboden im Büro gemacht ist. Diese wird sich hier also mit der Zeit abnutzen. Das passiert nicht innerhalb von Wochen. Dennoch sollte man sich dessen bewusst sein.
Wer jedoch einen Alltag eher in der Natur, im Garten oder auf dem Schießstand verbringt, der wird sich lange an der Sohle erfreuen. 
Für den Gebrauch im Alltag muss man den Schuh nicht mal richtig schnüren. Man kann ihn offen lassen und einfach in ihn reinschlupfen. 

Einsatzbereich
Der Einsatzbereich wird von Salomon von Dschungel bis Wüste definiert. Das urbane Umfeld wird hier nicht genannt. Die Sohle nutzt sich im Urbanen nicht nur recht zügig ab – sie entfaltet auch nicht ihr Potenzial. Der Grip auf nassen Steinen, Fließen und Ähnlichem ist weniger gut bis schlecht. Auf weichem Schnee hat man dank der Stollen einen guten Grip.
Ich persönlich ordne den Schuh aufgrund meiner Erfahrungen als leichten Sport-/Laufschuh fürs Gelände ein. Im Gefechtsdienst hat er meiner Meinung nach nichts verloren – Weder im Wald-/Landkampf noch im Häuserkampf. 
Im Dienst kann ich ihn (wenn man ihn tragen darf) für folgendes Empfehlen: Geländelauf, Stationsausbildung, Schießbahn und Sport im Gelände
Beim Autofahren ist der Schuh auch sehr bequem. Die Stollen sorgen jedoch anfangs für ein etwas seltsames Gefühl an den Pedalen.

Stützkraft
Die geringe Stützkraft des Schuhs beansprucht die Füße ähnlich wie „moderne“ Barfußschuhe. So kann man auf Dauer gezielt seine Bänder und Fußmuskulatur trainieren. Wer jedoch Probleme mit seinen Füßen und Bändern hat, sollte sich das gut überlegen. Wenn ein Training jedoch sinnvoll ist, dann sollte man ggf. langsam anfangen. Und die Bänder und Muskulatur nicht direkt überfordern. Die Stützkraft und die Sohlensteifigkeit ist spürbar geringer als beim Speedcross 4.
Mit Gepäck von über 10kg rate ich von diesem Schuh ab. Hier steigt besonders im Gelände die Gefahr des Umknickens. 

Schlusswort
Ich trage den Schuh sehr gerne als Ausgleich zu den schweren und stark stützenden Bergschuhen und Stiefeln. So stärke ich effektiv meine Bänder und Muskulatur der Füße.
Gute Dienste leistet er mir beim Joggen im Gelände, auf Wald- und Feldwegen. 
Natürlich kann man den Schuh auch im Häuserkampf oder beim 7.000m Gepäcklauf nutzen. Man sollte sich dann jedoch den Risiken bewusst sein und seine eigenen Fähigkeiten richtig einschätzen können.

Salomon

Speed Assault

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Letztes Update 2. Apr 2019 @ 23:29