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Die HIG SpezKr ist die Jacke, die Spezialkräfte und Gebirgsjäger dienstlich geliefert bekommen. Sie unterscheidet sich von der „zivilen“ HIG 3.0. Weiteres hierzu: Vergleich HIG 3.0 / KSK
Die meisten Zivilisten werden sich nun fragen, weshalb man einen Artikel testet, den Soldaten eh dienstlich bekommen … Jeder Soldat wird aber wissen, dass nicht jeder, der diese Jacke gut gebrauchen könnte, auch dauerhaft bekommt.

Daten

Füllung: G-LOFT® Si, 145g/m², 100% Polyester
Außenstoff: Gore Windstopper®, 100% Polyamid, ePTFE Membran
Innenstoff: Shelltrans, 100% Polyamid
Größen: S-XXL
Packmaß: 17×33 cm
Gewicht: 1.050g (Größe L)
Farben: 5-Farben-Tarndruck

FEATURES

  • Integrierte, im Kragen verstaubare Kapuze
  • Thermobündchen mit Daumenloch
  • Zwei-Wege-Reißverschluss vorne
  • Wasserabweisende Außenreißverschlüsse
  • Zwei große, isolierte Taschen vorne
  • Napoleon-Tasche innen
  • Zwei Taschen am oberen Ärmel
  • Flauschfläche für Abzeichen auf beiden Ärmeln (6×11,5cm)
  • Deutsches Hoheitsabzeichen auf beiden Seiten über den Flauschflächen (5x3cm)
  • Elastische Kordel an der Taille
  • Maschinenwaschbar

Allgemein

Die Jacke ist besonders unter Soldaten bekannt. Denn seit mehreren Jahren wird sie dienstlich vor allem an Gebirgsjäger und Spezialkräfte ausgegeben. Die Vorgaben für diese Jacke entstammen daher wohl einer TL der Bundeswehr. Daher ist die Jacke etwas anders als die zivile HIG 3.0 und natürlich im 5 Farben Tarndruck, umgangssprachlich Flecktarn. Auf den Oberarmen hat sie Hoheitsabzeichen und Flausch für Dienstgradabzeichen.
Der 2-Wege-Front-Reißverschluss ist verdeckt und hat im inneren eine Flappe um den Verlust von Wärme zu minimieren.

Im Kragen der Jacke ist die ungefütterte Kapuze verstaut.

Die Kapuze ist durch elastische Kordelzüge verstellbar. Sie passt über einen Helm und wirkt daher im ersten Moment etwas zu groß.

In den Ärmeln sind Pulswärmer aus Fleece eingenäht. Diese sorgen für etwas wärmere Finger, selbst wenn man nur dünnere Handschuhe nutzt.

Taschen

Vorne hat die Jacke zwei RV-Taschen für die Hände. Diese liegen über der Isolationsschicht und sind daher eher kalte Taschen, die jedoch vor Wind schützen.

Die Taschen sind im Inneren mit einem weichen Fleece ausgekleidet.

Im Inneren hat die Jacke zwei große Brusttaschen aus Netz. Hier kann man z.B. Handschuhe trocknen oder Wärmepads einsetzen.

Auf den Oberarmen hat sie unter Hoheitsabzeichen und Flausch für Dienstgradabzeichen Taschen mit verdecktem RV.

Fazit

Diese militärische Jacke eignet sich besonders für den dienstlichen Gebrauch. Das vor allem wegen dem Tarndruck und weil es sie auch dienstlich gibt. Daher kann man sie an den meisten Standorten bedenkenlos tragen.

Haltbarkeit
Die Jacke macht einen verhältnismäßig robusten Eindruck. Das liegt an der Außenhülle, die zuverlässig vor Wind und Nässe schützt. Bei den Temperaturen ist man eh oft zusätzlich im weichen Schnee unterwegs. Aber auch den einen oder anderen Ast mit Dornen kann die Jacke bezwingen. Wer jedoch den ganzen Tag durchs Unterholz gleitet und das MG3 schultert, sollte die Jacke dann doch lieber unter eine Feldjacke ziehen.

Temperaturbereich
Die Jacke ist bis -20°C geeignet. Auch bei Temperaturen von nur -5°C kann man die Jacke tragen. Bei moderater körperlicher Beanspruchung kann man sie noch anziehen.  Aufgrund mangelnder Belüftungsöffnungen jedoch nicht auf dem Marsch oder stärkerer Beanspruchung. Sie macht sich besonders bei stationären Ausbildungen, Alarmposten und Marschpausen gut.
Im Gefechtsdienst, auf dem Marsch oder aus Streife empfiehlt es sich die Jacke offen über der Ausrüstung zu tragen. So kann man sie bei ansteigender Aktivität schnell ablegen und ggf. im Daypack verstauen. Ergänzend sollte man im militärischen Gebrauch immer noch eine Winddichte Bekleidungsschicht mitführen.

Nässeschutz
Die Jacke schützt zuverlässig vor Nässe. Es gibt jedoch zu beachten, dass sie gefüttert ist. Daher ersetzt sie eine klassische Hardshell Jacke nicht.

Sinnvolle Ergänzung
Da die Kapuze der Jacke nicht gefüttert ist, empfiehlt es sich eine dicke Mütze mitzuführen. Bei Wind und Nässe bietet die Kapuze dann den ergänzenden Schutz. Im militärischen Gepäck sollte – wie erwähnt – eine winddichte Schicht mitgeführt werden.

Schlusswort
Mir würde die Jacke noch besser gefallen, wenn sie Ventilationsöffnungen unter den Armen hätte. Für den Privaten Gebrauch ziehe ich daher die zivile HIG 3.0 dieser Jacke vor.
Gegenüber manchen Mitbewerbern zeichnet sich die Jacke dadurch aus, dass sie eine dicke Kälteschutzjacke mit Wind- und Nässeschutz ist. Oft versuchen Soldaten bei der Kaufentscheidung Jacken ohne diese Eigenschaften mit der HIG gleichzusetzen. Dies ist jedoch nicht ohne weiteres möglich.
Wer im Dienst dick eingepackt sein möchte ohne eine Feldbluse oder einen Nässeschutz über der Jacke tragen zu müssen, liegt bei dieser Jacke genau richtig!

Carinthia bei

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