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Der Spartan 60 FA von Berghaus schließt die Lücke zwischen den kleinen Daypacks und den großen 110L Rucksäcken. Mit einer Kapazität von 60L hat man genügend Platz für eine ausgesehnte Tagestour oder ein Biwak im Sommer.
Der Rucksack unterscheidet sich vom Aufbau in mehreren Punkten vom Klassiker Cyclops Atlas II. 

Daten

Material: 1000D Nylon
Gewicht: 2,9kg
Volumen: 60L

Größen: 1-4

Features

  • Front- und Toploader
  • Trinkblasenfach
  • inkl. Helmhalterung

Deckelfach

Auf dem Deckelfach ist Gurtband mit Schlaufen zum Befestigen zusätzlicher Ausrüstung.

Es ist zum Rücken hin mit zwei Klemmschnallen in der Höhe verstellbar.

Das Deckelfach hat ein großes Fach mit Reißverschluss. In diesem Fach ist noch ein flaches RV-Fach. Die Reißverschlüsse sind komplett oliv.

Es ist mit einem Square-Ring an dem Riemen befestigt, der über den oberen Zugriff des Hauptfachs verläuft. Auf der Unterseite ist noch mal ein flaches RV-Fach angebracht.

Hauptfach

Das Hauptfach bietet viel Platz für Ausrüstung und hat einige nette Features. Zugriff hat man entweder von Oben oder eben von vorne.
Oben die Öffnung hat einen Schneefang und ist mit Kordelzügen verschließbar.

Über die Öffnung verläuft ein Riemen. Mit diesem kann man den Inhalt in der Höhe komprimieren. Ebenfalls kann man so z.B. eine Seilpuppe sicher unter das Deckelfach klemmen.

Der Zugriff von Vorne erfolgt über einen großen Reißverschluss mit zwei Schiebern. Diese sind auch im nicht reflektierenden Oliv.

Auf der Innenseite der Außenseite hat man eine große flache Netztasche.

Über den Inhalt des Hauptfachs verlaufen zwei Riemen. Diese erleichtern das Packen von Vorne und halten den Inhalt kompakt.

Im Hauptfach hat man ein Fach für eine Trinkblase. Dieses ist aus einem wasserdichten Gewebe gefertigt. So ist der Rucksackinhalt vor einer auslaufenden Blase geschützt.

Die Trinkblase kann man mit zwei Klettstreifen so befestigen, dass sie nicht nach unten rutscht.

Dieses Trinkblasenfach ist auf mittlerer Höhe und unten mit Klett am Rückensystem fixiert. Hier ebenfalls zu sehen ist einer der innenliegenden D-Ringe zum Befestigen und Sichern und Ausrüstung.

Ebenfalls sind seitlich im Hauptfach pro Seite zwei Gurtbandschlaufen. Mit diesen kann man z.B. ein großes Funkgerät im Rucksack befestigen. Hier sieht man auch die Aluminiumstreben vom Tragesystem. Mehr hierzu weiter unten 😉

Schlafsackfach

Das Schlafsackfach ist durch eine Zwischenwand mit Kordelzug vom Hauptfach getrennt. Diese Zwischenwand ist jedoch nicht auf Spannung. Sie dient lediglich zur einfacheren Organisation und verhindert, dass der Inhalt aus dem Hauptfach herausfällt, wenn man den Schlafsack entnimmt. Alternativ kann man den Kordelzug offen lassen.

Tragesystem

Das Tragesystem ist, wie man es von Berghaus kennt, einfach und pflegeleicht.

Die besondere Neuerung gegenüber älteren Tragesystemen von Berghaus sind die breiten Riemen. Ebenfalls ist das Gurtband etwas steifer als das vorherige. Hier gut zu sehen an den Lastkontrollriemen. Diese bringen das Gewicht des Rucksacks nah an den Rücken.

Zwischen den Schultergurten befindet sich ein Tragegriff.

Auch die Schultergurte sind komplett mit 40mm Gurtband versehen. Die Überlänge kann mit einem elastischen Ring gesichert werden.
 

Der Hüftgurt hat nach wie vor die robuste Berg-Buckle. Jedoch verstellt man die Länge nun nicht mehr direkt an der Buckle, sondern seitlich an den beiden Klemmschnallen. Diese leiten das Gurtband nach Vorne um. Daher kann man den Hüftgurt nun leichter eng ziehen. Immerhin zieht man jetzt nach Vorne und nicht mehr nach Hinten.

Seitlich am Hüftgurt befinden sich auch wieder die Riemen, die den Rucksack seitlich stabilisieren und den unteren Bereich näher an den Körper bringen.

In der Bundeswehr kam es öfter vor, dass beim Cyclops Atlas II von Berhaus die Aluminium-Streben beschädigt wurden. Meist sind die Nieten kaputt gegangen und der Rucksack verlor so seine Stabilität. Auch kam es vor, dass die oberen Kanten die Nähte des Rucksacks beschädigt haben. Hier hat Berghaus das Problem clever gelöst.
Die Nieten wurden durch eine Schraubverbindung ersetzt. Und die recht scharfen Ecken wurden abgerundet. Ebenfalls sind die Streben robuster als beim Atlas II. Das sollte die Haltbarkeit des Rucksacks deutlich erhöhen.

Features

Vorne hat der Rucksack Molleschlaufen. Über die Molleschlaufen kann man die integrierte Helmhalterung spannen.

Diese ist in einer kleinen Klett-Tasche verstaut.

Die Helmhalterung besteht zum einen aus Gurtband.

Dieses ist mir Klett ausgestattet. Man kann es oberhalb der Molle an einer Schlaufe befestigen.

Zum Anderen besteht die Helmhalterung aus einem elastisch eingefassten Netz. Um einen Kletterhelm zu halten reicht das Netz alleine vollkommen aus. Für einen schweren Gefechtshelm empfiehlt es sich zusätzlich die Y-Halterung zu nutzen.

Das Netz kann man mit den Leiterschnallen direkt an den D-Ringen befestigen.

So ensteht eine Verbindung, die sich sicherlich nicht unbeabsichtigt öffnet.

Außen bei der Molle findet man ebenfalls wieder die beiden Schnallen zum anbringen von Ski- oder Trekkingstöcken. Hierzu gehörend hat man auch unten am Bodenfach die beiden Gurtbandschlaufen. Ebenfalls hat man außen auch einen Tragegriff für einfacheres Verladen und Heben des Rucksacks.

Mit den beiden Riemen, die über das Schlafsackfach verlaufen kann man den Rucksack entweder komprimieren oder auch hier Ausrüstung wie eine Isomatte oder ein Tarnnetz anbringen.

Seitlich befinden sich die für Berghaus üblichen Reißverschlüsse für Seitentaschen sowie die Riemen zu Befestigung von Ski oder anderer Ausrüstung.

Beim Tragegriff befindet sich ein ID-Fach in Visitenkartengröße.

Zubehör

Das MMPS von Berghaus besticht durch die Modularität und die Kombinationsmöglichkeiten. Das wohl älteste und bekannteste Feature der Berghaus Rücksäcke sind die Abnehmbaren Seitentaschen. Der Spartan kommt ohne Seitentaschen. Diese lassen sich aber separat erwerben oder man nimmt die Taschen eines anderen Berghaus Rucksacks.

Fazit

Auf den ersten Blick sieht man die vielen Neuerungen gar nicht. Der Rucksack ist genau das, was im Hause Berghaus noch gefehlt hat: Ein Frontloader für Tagestouren mit viel Gepäck oder eben mehrtägige Touren, bei denen man mal weniger Gepäck dabei hat.

Robustheit
Ich persönlich war schon vom Atlas II überzeugt. Die kleinen Mängel, die besonders bei grober Behandlung im militärischen Einsatz auftraten, wurden beim überarbeiteten Rückensystem behoben. Das verspricht eine höhere Belastbarkeit.
Der Verzicht auf Mesh-Material macht den Rucksack ebenfalls robuster. So kann sich hier kein Sand oder Dreck verfangen. Ebenfalls kann man Schnee recht einfach vom Rückensystem abbürsten.

Gewicht
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ich Berghaus Tragesysteme bis ca. 25kg relativ bequem tragen kann. Besonders wichtig ist die richtige Rückenlänge und das korrekte Einstellen der Riemen. 

Schlusswort
Die Lücke zwischen Daypack und „großem Berghaus“ wurde mit dem Spartan 60 FA erfolgreich geschlossen. Ob nun als Funk-Rucksack oder Rucksack für Touren mit weniger Gepäck – Der Spartan ist ein zuverlässiger 60L Rucksack.
Besonders gut gefällt mir der Front Access des Rucksacks. So kann man den Inhalt besser organisieren und erspart sich lästiges Ausräumen des Inhaltes.
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Berghaus

Spartan 60 FA

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Letztes Update 31. Jan 2019 @ 19:16