Dieser Artikel wurde gesponsert von Atlas-Taktik.

Die Atlas Gun ist der Dienstpistole P8 der Bundeswehr nachempfunden. Sie vereint die Vorteile einer Blue Gun mit einigen Trainingsvorteilen. Das erreicht sie durch die Möglichkeit ein Magazin in die Nachbildung einsetzen zu können. Bis auf den Magazinhalter hat sie keinerlei bewegliche Teile.

Daten

Gewicht: 571g
Material: Kunststoff mit Metallkern

Die Details

Um Ladetätigkeiten wie vor allem den Magazinwechsel zu Trainieren kann man die dienstlichen P8 Magazine verwenden.

Die Pistole passt auch in das Dienstlichen Black Hawk CQC Holster.

Mit Patronen (in diesem Fall Dummy Patronen) hat man den originalen Einsetzwiderstand.

Ebenfalls wurde der original Magazinhalter verbaut.

Der Hahn ist in vorderer Stellung. So passt die Pistole in alle gängigen Holster. Kimme und Korn sind nutzbar. Auf Nachfrage lassen sich hier auch Sonderwünsche umsetzen. Die „Waffe ist entsichert“.

Der Abzug ist in hinterer Stellung. So kann man sich beim Nachladen die Stellung ins Muskelgedächtnis einprägen. Oben in der Ecke des Bildes ist die Bohrung zu erkennen, die einen Unterdruck im Magazinschacht verhindert.

Fazit

Sehr gut für Trocken-Training. Vor allem für Grundlagen oder beim Nahkampf. Natürlich jedoch kein Ersatz für das Training an der Waffe und den scharfen Schuss. Beim Nutzen derartiger Trainingsgeräte gehen die Meinungen auseinander. Daher möchte ich betonen, dass es sich bei dem folgenden Fazit um meine persönliche Meinung handelt.

POSITIV
– Zählt nicht als Waffenkammermaterial. Kann daher ohne Probleme auf Stube liegen. Ist daher einfach und immer zur Hand.
– Kann ohne Waffenschein, WBK o.Ä. erworben und genutzt werden.
– Als ungefährlich erkennbar (Blau und keine Mündung).
– Kann auf der Schießbahn mit scharfer Munition für Anschlagübungen und Trockendurchgänge genutzt werden (vorher ggf. absprechen).
– Bei Verlust, Beschädigung etc. kein großer Aufwand (im Vergleich zu einer scharfen Waffe).
– „Weiches“ Material, daher für Nahkampfausbildung nutzbar.

Negativ
– Ladetätigkeiten inkl. PSK können größtenteils nur angedeutet werden

Einsatzmöglichkeiten
– Besonders für die Erstausbildung und das heranführen an den Umgang mit Faustfeuerwaffen ist es für den Ausbilder eine große Erleichterung, wenn der Teilnehmer keine scharfe Waffe in der Hand hat. Daher ist sie für Erstausbildungen oder in speziellen Situationen sicherlich von Vorteil.
– Wenn Magazine empfangen wurden kann das Einsetzen des Magazins in den Magazinschacht auch nach Dienstschluss auf Stube trainiert werden.
– Auch ohne Magazine kann die Handhabung der Waffe in engen Radien und im Nahkampf ausgebildet und geübt werden.
– Beim Arbeiten am Seil oder an exponierten Positionen kann so an den Umgang mit der Waffe herangeführt werden. Wenn sie Fällt ist es nicht sonderlich tragisch.
– Trainieren des Ziehens der Waffe aus dem Holster
– Nutzung als „Gewöhnungsgewicht“ im Gefechtsdienst oder in der Ausbildung.

Anscheinswaffe?
Meiner Meinung nach geht aus dem Gesetzestext nicht klar hervor, ob eine Blue Gun eine Anscheinswaffe ist oder nicht. Ich hatte bis jetzt noch keine Probleme – Wobei bei mir auch meist deutlich ersichtlich ist, dass ich Foto- und Viedeoaufnahmen mache. Auch war für Zivilisten bis jetzt durch die blaue Farbe immer klar, dass es sich nicht um eine scharfe Waffe handelt. Wichtigste Regel ist eh: Deeskalierend und freundlich sein.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verzichtet im zivilen Bereich auf das Führen einer Blue Gun. Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen.

Schlusswort
Meiner Meinung nach eine wirklich sinnvolle Anschaffung. Nicht jeder braucht eine. Aber ein paar eigene Atlas Guns im Zug können nicht schaden.
PS: Macht sich auch als Abschiedsgeschenk für Schießlehrer etc. gut 😉

Atlas Gun

Trainingspistole

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