Drei Nächte – Eine erfolgreiche Tour

Ich melde mich von meiner „viertägigen“ Tour im Vorarlberg zurück. Es war wieder ein guter Mix aus Spaß, Entspannung und körperlicher Anstrengung. Auf Instagram konnte man mich live verfolgen.

Dauer: ~64 Std.
Gepäck:
39kg
Gelände:
Alpin, Schnee
Temperatur: 
– Tag: 4-10°C
– Nacht: bis -4°C

Schwerpunkte:
– Multicam Alpine
– Inook OXM Schneeschuhe
– Arc’teryx Acrux AR Boot

Natürlich habe ich das ganze wieder in Foto und Video festgehalten. Und ich hatte wieder einiges an Ausrüstung dabei. Da ich kein GPS laufen hatte, kann ich nichts über die tatsächliche Marschstrecke sagen.

Gestartet habe ich am Donnerstag den 23. März in Lech, Zug um 2200. Nach einem kurzen Fußmarsch war ein Taxifahrer so nett mich bis zum Älpele mitzunehmen. Ab dem Älpele war der Weg mit Schnee bedeckt. So konnte ich direkt meinen Pulka nutzen. Dann bin ich bis ca. 0200 durch das Tal Richtung Formarinsee gelaufen. Dort habe ich die erste Nacht verbracht.

Am Morgen darauf habe ich mit meinem Adventure Vlog begonnen. Nun konnte ich dem Tal weiter Richtung Formarinsee folgen. Unterwegs habe ich einige Bilder von Multicam Alpine geschossen. Durch die Temperatur von über 5°C war der Schnee nicht sonderlich trittfest. Ich bin dann aber noch bis zur Formatinalpe und dort noch ein paar Meter aufgestiegen. Hier habe ich die zweite Nacht verbracht.

Nach dem Aufwachen habe ich mir mit Hilfe meines Jetboil Kochers und meines Sawyer Filters meine Trinkwasserreserven aufgefüllt. Gut ausgeschlafen konnte ich durch den jetzt gefrorenen Schnee zielgerichtet weiter grob Richtung Süden aufsteigen. Den Rucksack musste ich dabei oft auf dem Rücken tragen. Unterwegs habe ich neben weiteren Bildern von Multicam Alpine auch ein Video zum Real Field Meal gemacht. Zum Sonnenuntergang erreichte ich den Gipfel vom Formaletsch. Dort habe ich wieder Trinkwasser aus Schnee gewonnen.

Am letzten Morgen wollte ich mich eigentlich mit Seil an der Wand des Formaletsch herunterarbeiten. Durch den einfallenden Nebel habe ich dieses Vorhaben dann aber abgebrochen. Stattdessen bin ich zu Fuß abgestiegen. Durch den dichten Nebel habe ich die Erfahrung eines Whiteout machen dürfen. Weiter unten konnte ich dann wieder mit meinem Pulka fahren. Leider bin ich aber ein Stück zu weit gefahren und bis knapp über den Formarinsee gefahren. Durch die schlechte Sicht habe ich diesen dann bis zu einem Zulauf umrundet, den ich als Bezugspunkt auf der Karte nutzen konnte. So habe ich eine kräftezehrende Ehrenrunde gedreht. Den Weg durch das Tal bis zu meinem Auto in Zug, Lech konnte ich dann teils mit Pulka fahren. Am Sonntag den 26. März war ich um 1530 wieder am Auto. Dann bin ich im Gasthaus Auerhahn eingekehrt. Dort wurde ich freundlich betreut und versorgt.

Allgemein:
Ich habe die komplette Tour je nach Bedingungen zwischen Schneeschuhen und Steigeisen gewechselt. Ebenfalls habe ich den Rucksack mal auf dem Rücken und mal auf dem Pulka transportiert. Die steigeisenfesten Acrux AR haben mir gute Dienste geleistet.

In der kompletten Zeit habe ich 500g Müll erzeugt. Dabei waren zwei leere Gaskartuschen. Eigene Ausscheidungen habe ich in der Natur gelassen.

Auf Instagram war ich während der Tour so weit wie möglich schon aktiv.

 

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Unter anderem mit dabei war:

 Bekleidung:
– MYOG MC Alpine Anzug
– Haglöfs Schist II
– Brynje Netzunterhose
– Arc’teryx Acrux AR Boot
Arc’teryx LEAF Ltw Rho Beanie
Arc’teryx Escapa Cap
Woolpower 200g Polo
– Daunenjacke SpezKr
The Northface Thermoball
– Outdoor Research Paradigm Glove
– Arc’teryx Alpha SV Glove

 Ausrüstung:
– MYOG Rucksack
– Carinthia Defence 4
– Summit Observer Einmannzelt
– Arc’teryx FL-365 Harness
Arc’teryx LEAF E220 Harness
Therm-A-Rest Ridge Rest SOLite
Streamlight Sidewinder Compact II
– Team Wendy Exfil SAR Tactical
Filter Sawyer Mini
Jetboil Flash
– Osprey UL Stuff Pack

 Sonstiges:
Drytech Real Field Meal
– Petzl Quark
– AustriAlpin Prinz
Inook OXM Schneeschuhe
– Petzl Sarken Steigeisen
– Edelrid Swift Pro Dry 8,9mm
– GoPro Hero5 Black
– Canon EOS 70D
– Holzgewehr
– Paris The Expedition Sled 960