Sausender Graben Eisfall

Ich war die Tage wieder Solo Eisklettern am Sausender Graben Eisfall. Wie schon in einem älteren Beitrag erwähnt, finde ich diesen Eisfall sehr angenehm. Nach einer Woche mit Minusgraden war der Eisfall endlich gut genug um gut gesichert im Vorstieg zu klettern.

Besser als im Beitrag von Bergsteigen.com kann man den Eisfall nicht beschreiben:

Sehr schöner und beliebter leichter Eisfall direkt an der Straße von Vorderriß nach Wallgau. Der Hauptfall bietet 2-3 SL schöne Genußkletterei bis 3+, wenn man dem Bachlauf weiter folgt (Stufen 1), gibt es noch eine schöne Stufe 3+, und als Finale eine Säule 4.

Die vier Tage vor meinem Klettern lag die Temperatur Tags bei ca. -3°C und Nachts bei bis zu -10°C. Daher war die Eisqualität sehr gut.

Anfahrt

Da ich mir anfangs auch nicht so Einfach mit der Anfahrt getan habe, möchte ich hier ein paar Tipps geben. Der markanteste Punkt an der Straße von Vorderriß nach Wallgau ist die große Holzbrücke. Im Bereich der Brücke kann man seitlich an der Straße parken. Ein ausgewiesener Parkplatz ist hier jedoch nicht.

Bei Tageslicht kann man von der Brücke aus schon den Eisfall sehen. Zu Fuß läuft man links des Bachlaufs die Senke runter zum Einstieg (ca. 5 Minuten). Oder man läuft links über den Bergrücken über einen steilen Pfad hoch zum Ausstieg (ca. 15 Minuten, je nach Schnee und Gepäck). 


Alles in allem ist der Eisfall am Sausenden Graben ein schnell zu erreichender Eisfall, der auch gut für Anfänger geeignet ist. Von Garmisch-Partenkirchen aus fährt man ca. 30 Minuten. Von Mittenwald aus ca. 20 Minuten.

Auch bei dieser recht kurzen Unternehmung hatte ich wieder eine Menge an Ausrüstung dabei, die ich genauer unter die Lupe genommen habe. Darunter der x350a Harness von Arc’teryx LEAF und den AustriAlpin Nemo Abseilachter.

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Outfit vom TACWRK Videodreh

Nach langem Warten habe ich nun endlich die Zeit gefunden euch ein paar Infos zu dem Outfit vom TACWRK Videodreh zu geben. Das Video ‚Wanderlust‘ macht auf einige TT Neuheiten beim TACWRK aufmerksam. Eine gute Übersicht zu den Neuheiten könnt ihr im Blogbeitrag von TACWRK finden. Das Video hatte ich zwar schon einmal eingebettet. Aber hier noch einmal:

Aber nun zum Outfit … Das Outfit wurde unter Mitwirkung von Bommel zusammengestellt. Die folgenden Bilder sind ©2017 Mark Mattingly / TACWRK.

©2017 Mark Mattingly

Fjällräven Barents Pro Winter Dark Grey

Eine gefütterte Hose aus G1000. Sie eignet sich gut für Temperaturen von unter 5°C. Darüber ist sie mir persönlich zu warm um sie in Bewegung zu tragen. Das robuste Material ist besonders beim benutzen am Feuer, im Unterholz oder mit Hund ein super Feature.

©2017 Mark Mattingly

Fjällräven Byron Hat Thin Graphite

Die Mütze aus Wolle bietet auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt einen guten Schutz vor der Kälte. Winddicht ist sie nicht – Dafür aber atmungsaktiv und warm.

©2017 Mark Mattingly

Fjällräven Ovik Knit Dark Grey

Der Strickpulli ist vom Design her recht einfach gehalten. Er trägt sich angenehm und macht sich auch im Alltag gut. 

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TACWRK Wanderlust – Tasmanian Tiger 2018

Wer mir und dem TACWRK auf Instagram und Facebook folgt, sollte es schon geahnt haben… 
Gemeinsam mit Olli von Tyrosize Productions haben wir Produktneuheiten in Szene gesetzt. Natürlich durfte auch die liebe Terra nicht fehlen.

Fernab von Stress, Hektik und Alltag. Zeit für die Dinge, die wirklich wichtig sind. Fokus auf Diejenigen, die Dich noch nie im Stich gelassen haben und dabei genau das tun, wonach Dir ist. Keine Kompromisse. Keine Meetings. Die Natur in volle Zügen genießen.

Das gute Gefühl, wenn Du alles dabei hast und dich immer auf Deine Ausrüstung verlassen kannst. Die neue TASMANIAN TIGER 2018 Kollektion jetzt beim TACWRK.

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Sooo viel buntes Zeug!

Vor einiger Zeit hatte ich mir nicht vorstellen können, dass meine Ausrüstung sich dermaßen verändert. Ich achte zwar nach wie vor auf gedeckte und natürliche Farben. Aber besonders bei der sicherheitsrelevanten Kletterausrüstung ist dies nicht immer möglich und vor allem auch nicht unbedingt praktisch.

Anfangs achtete ich darauf, dass möglichst alles schwarz ist. So werden Reflexionen vermieden. Beim einfachen Top-Rope klettern oder reinen Abseilen ist das auch ohne weiteres möglich. 

Nach und nach fing ich aber an mich für das alpine Bergsteigen und Klettern zu interessieren. Daher benötige ich nun deutlich mehr Equipment als vorher. Da im Gebirge auch jedes Gramm eine Rolle spielt, zählt für mich nun das Gewicht und die Funktionalität mehr als die Farbe.

Ein großer Vorteil der bunten Farben ist, dass man die Sachen einfacher erkennen kann. So erkenne ich zum Beispiel die Größen der Klemmgeräte oder welcher Karabiner an den Haken und welcher ans Seil kommt. Ebenfalls kann ich unerfahrene Begleiter so besser anweisen.

Meine alpine Ausrüstung ist inzwischen recht umfangreich. Von verschiedenen Seilen über diverse Klemmvorrichtungen bis hin zum Eisgerät ist alles vorhanden.

Mit dem Thema setze ich mich nun seit über einem Jahr intensiv auseinander. Daher werde ich auf dieser Homepage bald mehr Informationen, Wissen und Berichte zu Bergsport- und Kletterausrüstung veröffentlichen.

Klettern in Steinwand, Rhön

Die Tage war ich mit meiner Freundin bei Steinwand klettern. Der Felsten ist mit einer Vielzahl von Routen der verschiedensten Schwierigkeitsgrade ausgestattet. Die Routen sind mit Bohrhaken vorbereitet. Auch niedrige Boulderfelsen sind vorhanden. 

Man kann auch mit Klemmkeilen, Friends und anderen Hilfsmitteln arbeiten. Das setzen von Felshaken und die Nutzung von Magnesium ist jedoch untersagt.

Schwerpunkt hatten wir dieses Mal auf die richtige Abstimmung und einige Grundlagen gesetzt.

An Ausrüstung hatten wir einiges dabei. Ein paar der Produkte werde ich bald in neuen Testberichten vorstellen. Unser bevorzugtes Sicherungsgerät war das Petzl Grigri Plus. Dieses funktioniert selbst mit dem 8,9mm Seil zuverlässig.

Das Seil ist das 8,9mm Swift Pro Dry von Edelrid. Für derartige Unternehmungen werde ich mir aber bald ein anderes Seil holen.

Als Gurt habe ich dem Arc’teryx X350a Harness genutzt. Ein Bericht zu diesem Gurt folgt bald. Ansonsten hatte ich eine Menge Karabiner von Petzl, darunter auch der Petzl Ange, im Einsatz.

In einer Pause haben wir uns mit dem Optimus Polaris Kocher eine leckere Warmmahlzeit von Trek’N’Eat zubereitet. Meine Hose ist die OTP von Helikon-Tex.

Alles in allem war es eine runde Sache. Ich werde bald ein paar Videos zu dem Thema machen.

Video: Adventure Vlog 16

Soeben habe ich meinen Adventure Vlog 16 hochgeladen. Dokumentiert habe ich dort meine Tour mit Felix.
Tourbericht: Vom Formarinsee zum Spullersee

Das Video war bei dieser Tour eher zweitrangig. Daher habe ich die Kameraausrüstung auch recht beschränkt gehalten. Der Ton ist der Originalton der GoPro Hero5 Black. Zu dieser Kamera wird auch noch ein Testbericht folgen.

Ripperkons Adventure Vlog

Die Playlist

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Vom Formarinsee zum Spullersee

Ich bin von meiner Tour mit Felix zurück. Wir waren im drei Tage Vorarlberg unterwegs. Felix hat mit meiner Kamera einige nette Bilder gemacht. Schaut mal auf seiner Instagram Seite vorbei 😉

Wetter: Wechselhaft, Regen und Sonne
Temperatur, nachts: 4°C
Gepäck: 29kg
Dauer: 3 Tage
Strecke: ca. 30km

Schwerpunkte der Tour waren neben der gemeinsamen Unternehmung die OTP Hose und Wolfhound Jacket von Helikon-Tex sowie das Zelt Unna von Hilleberg.

Gestartet haben wir am Formarinsee. Von dort aus sind wir den Weg westlich vom Formaletsch Richtung Steinernes Meer gegangen.

Über das Steinerne Meer ging es weiter Richtung Spullersee.

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Video: Adventure Vlog 15

Nach einer Menge Arbeit habe ich nun endlich den Adventure Vlog 15 fertig und hochgeladen. Dies ist der Adventure Vlog zu folgendem Tourbericht: Drei Nächte im Lechquellgebirge.

Durch die zahlreichen Geröll- und Schneerutsche habe ich mich dazu entschieden den Vlog Schnee und Geröll zu nennen. Da ich auf dieser Tour wohl einen erhöhten Mitteilungsbedarf hatte, ist das Video ungewöhnlich lang geworden. Natürlich freue ich mich auf Feedback.

Ripperkons Adventure Vlog

Die Playlist

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Video: Optimus Polaris, Arc’teryx E220

Auf meiner vorangegangenen Tour habe ich einige „Quick and Dirty“ Produktvideos gemacht. Die ersten beiden habe ich nun veröffentlicht. 

Optimus Polaris Optifuel

Ein Multifuel Kocher mit viel Leistung. Ein schriftlicher Bericht folgt.


Arc’teryx E220 Harness

Ein kompakter und leichter Notfall-Klettergurt. Zum Bericht: Arc’teryx E220 Harness


Youtube Kanal von

Ripperkon

Alle Videos sehen

Drei Nächte im Lechquellgebirge

Ich bin zurück von meiner „4-tägigen“ Tour im Lechquellgebirge. Natürlich wird es auch wieder einen Adventure Vlog zu dieser Tour geben. Aber vorweg und ergänzend gibt es diesen schriftlichen Bericht zur Tour.

Start: Mi 2100
Ende: Sa 1700
Strecke: ca. 24km
Wetter: stark wechselhaft, primär leicht bedeckt
Gepäck: 39kg Rucksack + Pulka

 Schwerpunkte:

  • MYOG Rucksack
  • Katadyn Be Free Filter
  • Optimus Polaris Optifuel
  • Hilleberg Unna Einmannzelt
  • Garmin Fenix3 
  • Helikon-Tex Wolfhound Jacket
  • Helikon-Tex Outdoor Tacitcal Pants

Ich habe mich dazu entschlossen diesen Tourbericht etwas anders als die vorangegangenen zu gliedern. Dieses mal habe ich ihn den Tagen nach aufgeteilt.

Vorbereitung

Der Wetterbericht hat wenig Sonne, viele Wolken und Regen vorhergesagt. Daher habe ich mich entschieden wieder dort unterwegs zu sein, wo ich mich auskenne. Im schönen Vorarlberg. Die Webcam am Spullersee hat mir wieder eine grobe Ahnung gegeben, die das Wetter und die Schneelage ist. 
Ich wollte diesmal aber eine etwas andere Route ausprobieren. Daher habe ich mir einen Track auf meine Garmin Fenix3 geladen. Bei diesem war mir schon bewusst, dass ich einen Abschnitt der Route dann vor Ort auf Gangbarkeit beurteilen muss.
Dann habe ich wie gewohnt gepackt. Aber da ich diesmal vier Nächte bleiben wollte, habe ich Essen für 5 Tage und neben Powerbanks und Ersatzakkus auch ein Solarpanel mitgenommen. Wegen des vermutlich schwierigen Stücks musste auch eine recht minimalistische Kletterausrüstung bestehend aus Halbseil, ein paar Karabinern, Tube und Reepschnut mit. So kam ich schnell auf knapp über 40kg ohne Pulka. Ich habe dann noch mal alles ausgepackt (und davon das folgende Video gemacht) und dann einige Sachen raus geworfen und neu gepackt.

 

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Durch die paar gesparten kg war der Rucksack nun etwas leichter. Und schon konnte es losgehen. 

Tag 1

Nach einer mehrstündigen Autofahrt bin ich am Mittwoch den 10. Mai um 2100 im schönen Zug(Lech, Österreich) gestartet. Dass die ersten paar km kein Schnee liegen wird und ich meinen Pulka daher tragen musste konnte ich mir denken. Aber auch weiter oben war die Straße frei von Eis und Schnee. Daher kam ich mit dem Gepäck nur langsam voran. Gegen 2330 habe ich mich dann im bewaldeten Bereich niedergelassen, gekocht und geschlafen.

Tag 2

Nach einer gehörigen Mütze Schlaf habe ich gefrühstückt, meine Sachen zusammengepackt und bin weiter.

Das langgezogene Tal hat eine nur recht mäßige Steigung. Die Straße war leider vollkommen frei von Schnee. Der Winterwanderweg, der teils noch mit Schnee bedeckt war, ist für ein Pulka aber zu unwegsam gewesen. Unterwegs habe ich dann mit meinem Optimus Polaris Optifuel mein Essen machen können (hier findest du Kocher und Essen).

Da ich hier noch nah am Bachlauf war, hatte ich nur wenig Wasser im Rucksack. Eine ausreichende Wasserzufuhr konnte ich durch die Verwendung des Katadyn Be Free Filters gewährleisten. Dieser leichte und kompakte Filter war immer schnell zur Hand.

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Gassi mit dem Rucksack

Die letzten beiden Tage war ich mit Terra (Hündin meiner Familie) und meinem neuen MYOG Rucksack vor meiner Haustüre in der schönen Rhön unterwegs.

Schwerpunkte waren neben dem Rucksack:
Helikon-Tex Outdoor Tactical Pant
SunnyBAG LEAF Solar Panel
Katadyn BeFree Filter
Garmin Fenix3 GPS Uhr
Optimus Polaris Optifuel Kocher

Den Optimus Polaris habe ich auf dieser Tour mit Waschbenzin betrieben. Es hat eine verhältnismäßig saubere Verbrennung und ist auch im Umgang nicht so dreckig wie Petroleum oder Diesel. Die 4200 Watt Leistung des Kochers machen sich bemerkbar. Er und die Trek’n’Eat Rationen kann man über die Katadyn Group beziehen.

Die Outdoor Tactical Pant von Helikon-Tex in Mud Brown harmoniert sehr gut mit Multicam Original und Multicam Tropic. Der Tragekomfort der Hose ist hoch. Bis jetzt macht sie einen sehr guten Eindruck. Unter der Kampfjacke lang von Leo Köhler habe ich ein Underarmor Heat Gear getragen. Der Boonie ist der RECCE Boonie von Sierra-313. Temperatur lag bei ca. 10-15°C.

Der Rucksack hat ein Volumen von ca. 130 Liter. Ich hatte in dem Rucksack bei dieser Tour aber nur knapp 30kg. Dabei sind mir schon die ersten Mängel an der Tatonka Lastenkraxe aufgefallen: Der Dreisteg des Lastkontrollriemens verrutscht beim Auf- und Absetzen des Rucksacks. Vom Tragekomfort her ist die Lastenkraxe bei den knapp 30kg wirklich sehr gut. Die Isomatte ist eine Therm-A-Rest Ridgerest.

Von dieser kleinen Tour habe ich auch einen Adventure Vlog gemacht. Diesen werde ich die nächsten Tage auf Youtube hochladen.

Weitere Ausrüstung, die ich dabei hatte:

 Bekleidung:
Woolpower Unterwäsche
The Northface Thermoball
– Black Diamond Liquid (Set)
Salomon Quest 4D GTX
Arc’teryx Rho Beanie

 Ausrüstung:
– NL Army Mosquito Dome
– GB Army DPM Tarp
– Carinthia Defence 1
Nalgene Everyday Flasche
– Klean Kanteen
Katadyn Base Camp Filter

 Elektronik:
– GoPro Hero5 Black
– Canon EOS 70D
– Rollei Teleskopstange (Selfie-Stick)
– GorillaPod
Lampe Streamlight Sidewinder C II