Sicherungsgerät für dünne Seile

Schon länger nutze ich zum Sichern am Doppelstrang das Mega bzw. Micro Jul von Edelrid. Hierbei ist mein dünnstes Seil das Apus Pro Dry von Edelrid, ein Halbseil mit 7,9mm. Diese Autotuber lassen jedoch keine wirklich dynamische Sicherung zu. Mein ATC Guide von Black Diamond kommt bei dem 7,9mm Seil auch langsam an seine Grenzen. Wenn man jedoch zwei gleiche Karabiner nutzt, kann man beim Abseilen und Sichern die Reibung erhöhen.

Für zukünftige Touren plane ich mir noch dünnere Seile zu kaufen. Ebenfalls nutze ich auch schon die 6mm Rap Line von Edelrid zum Abseilen. Hier nutzt man am besten den Halbmastwurf – Verzichtet dadurch jedoch auf die Vorzüge eines Tubes. Bei meiner Suche nach einem neuen Alpinen Tuber bin ich auf so einige Tuber gestoßen. Diese möchte ich hier kurz vergleichen und meine Kaufentscheidung begründen.

Daten verschiedener Tuber im Vergleich

Zier einfachen Übersicht hier eine Tabelle mit den Daten, die aus den Hersteller-Produktseiten entnommen habe. Sicherlich gibt es noch weitere Sicherungsgeräte, die evtl. Interessant wären. Wenn ich etwas großartiges übersehen habe, dann sende mir doch gerne eine Email.

Hersteller Produkt Seildurchmesser Gewicht Norm
Grivel Master Pro 7,3 – 11 mm 89g EN 15151, UIAA 129
Climbing Technology Be Up 7,3 – 9 mm (Halb-/Zwillingseil) 85g EN 15151-2:2012 type 4
Beal Air Force 3 7,3 – 10,5 mm 86g EN15151-2
Petzl Reverso 4 min. 7,5 (Zwillingsseil), min. 8,5 (Halbseil) – 11 mm 59g UIAA
Black Diamond ATC-Guide 7,7 – 11 mm (Halb-/Zwillingseil) 88g keine Angabe
DMM Pivot 7,3 – 9,2 mm (Halb-/Zwillingseil) 72g EN15151-2:2013

Da ich für meine alpinen Unternehmungen auch auf das Gewicht achte, war es für mich sehr wichtig. Ebenfalls die hohe Reibung bei Nutzung dünner Seile. Daher kamen eigentlich nur die Geräte mit 7,3mm in Frage. Bis auf bei dem Reverso 4 von Petzl habe ich bei den anderen Geräten keine unterschiedlichen Durchmesser für Halb- und Zwillingseile gefunden. Dennoch gehe ich davon aus, dass sich die Werte unterscheiden können.
Meine Wahl fiel auf das DMM Pivot. Mit nur 72g geht es bis auf 7,3mm runter und zudem kann man es zum Sichern der Nachsteiger in zwei Karabiner einhängen. So kann man hier ggf. auch mal zwei gegenläufige Schnapper nehmen.

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Roadtrip Italien 2018

Wie man die letzten Wochen auf Instagram verfolgen konnte, habe ich mit meiner Freundin einen Roadtrip durch Italien gemacht. Der Urlaub war recht spontan geplant. Und das bewusst nach der regulären Urlaubszeit. So hatten wir Strände für uns alleine und viel Platz auf den Campingplätzen.

Zeitraum: Mitte Oktober
Dauer: 7 Tage
Temperatur: Tagsüber um die 22-27°C
Übernachtungen: 5 Nächte auf Campingplatz im Zelt (Hilleberg Unna), 2 Nächte im Auto (Golf VII)
Strecke: 3400km
Maut: ca. 180€
Aktivitäten: Im Meer schwimmen, Auto fahren, Essen, Enstpannen, Wandern, Klettern und Auto fahren 

Allgemeines zur Tour

Tag 1 – Von Nähe Sigmaringen nach Riva del Garda an den Gardasee
Tag 2 – Am Gardasee den „Schmugglerweg“ gegangen. Danach weiter nach Porto Salvo
Tag 3 – Nach Rio Claro. Schwimmen, essen, schlafen.
Tag 4 – Schwimmen im Meer, einkaufen in Terracina und erkunden von Kletterfelsen bei Superlonga
Tag 5 – Von Rio Claro nach Sorrento. Erkunden von Kletterfelsen bei Punta Campanella
Tag 6 – Klettern bei Punta Campanella bei Marina del Cantone, danach nach Lazise am Gardasee.
Tag 7 – Zum Markt nach Peschiera del Gard, danach zum Salewa Outlet bei Verona. Danach nach Hause Nähe Fulda.

Bei diesem Bericht möchte ich weniger auf die Tour als solches eingehen. Sondern mehr auf die Ausrüstung und einzelne Unternehmungen. Im Schlusswort fasse ich aber auch unsere Erfahrungen und Einschätzungen grob zusammen.
Dieser Bericht enthält Produktplatzierungen! Einige der vorgestellten und verlinkten Artikel wurden mir zur Verfügung gestellt.

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Dyneema Bandschlinge Knoten – Vergleich mit Nylon

Links Besonders im alpinen Gelände ist die Verwendung von Dyneema Schlingen üblich. So spart man gegenüber Polyamid Schlingen einiges an Gewicht. 
Bei Dyneema ist jedoch zu beachten, dass die Schlingen nicht elastisch sind. Daher können sie keine Sturzenergie abfangen. 

DMM Wales hat hierzu einen sehr interessanten Beitrag mit Video veröffentlicht: Zum Beitrag „How to break Nylon and Dyneema Slings“
Unter dem Video sind die Testergebnisse in einer Tabelle zusammengefasst.

Bei der Verwendung von Dyneema bei Expressen sind das Kletterseil und das Sicherungsgerät die dynamischen Glieder in der Sicherungskette. Beim Standplatz hat man im Regelfall auch das Seil als dynamisches Glied. Hier gilt nur dem Knoten besondere Aufmerksamkeit. Als Selbstsicherungsschlinge sollte man Dyneema lieber nicht hernehmen – Vor allem nicht mit Knoten! Hier dann lieber zu einer Nylon-Rundschlinge oder einer geeigneten Daisy Chain greifen.

Wenn man jedoch dazu gezwungen ist einen Dyneema Sling zu nutzen, kann man die Schlinge durch einen oder mehrere Mastwürfe etwas „elastisch“ machen. Weiteres Video von DMM: Slings at Anchors

Warum teile ich diesen Beitrag? 
Mir war selber lange nicht bewusst, dass Dyneema Schlingen durch einen Knoten schon bei recht kleinen Stürzen reißen können. Oft sieht man in Videos Personen, die zum Abseilen und zur Selbstsicherung eine Dyneema Schlinge mit Knoten nutzen. Nicht bei jedem der Videos wird gesagt, dass man das Dyneema besser immer straff hält. 
Nachdem ich in einem Bergsportfachgeschäft zum ersten Mal von der schlechten Knotbarkeit von Dyneema gehört hatte, habe ich direkt fleißig gegooglet. Auf der Suche wurde ich erst nach einiger Zeit bei Nutzung englischer Suchbegriffe auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Durch diesen Beitrag erhoffe ich mir, dass man beim Suchen schneller fündig wird.

DMM Wales

How to break Nylon & Dyneema Slings

Zum Beitrag

Erkundung am Rotenfels bei Bad Kreuznach

Letztens habe ich beim Klettern jemanden getroffen, der mir von Rotenfels bei Bad Kreuznach (bzw. Norheim, Bad Münster am Stein-Ebernburg, Traisen, Hüffelsheim und Rüdesheim). Zu Hause angekommen habe ich mich sofort erkundigt und den Kletterführer fürs Rhein-Main-Gebiet von Panico Alpinverlag bestellt. Da der Fels Naturschutzgebiet ist, ist er zu gewissen Zeiten gesperrt. In einigen Teilen wohl auch ganzjährig. Ansonsten konnte ich bei meinen Recherchen keine besonders guten Bilder oder gar Videos zum Klettern am Rotenfels finden. Daher habe ich mich entschlossen direkt von Beginn an Content zum Felsen zu generieren.

Was ist der Rotenfels überhaupt?

Der Rotenfels ist ein Berg mit einer Höhe von 727m ü. NHN, einer Wandlänge von 1200 m und eine Wandhöhe von bis zu 202 m. Das Gestein ist brüchiges Quarzporphyr. Daher ist die Absicherung der Routen nicht sonderlich einfach. Durch das lose Gestein besteht erhöhte Steinschlaggefahr! Allgemein wird nur erfahrenen Klettern empfohlen sich hier auf den Mehrseillängen zu bewegen. Weitere Informationen zum Berg und zum Felsen findest du auf Wikipedia oder im Kletterführer.

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Neues Video: Mein Gearroom

Wenn man mit der Zeit einiges an Ausrüstung angesammelt hat, aber dennoch zügig und effizient beim Packen für eine Tour sein möchte, dann sollte man sich Gedanken machen, wie man die Ausrüstung anordnet. Dabei sollte man Grundsätze der Lagerung für einzelne Ausrüstungsgegenstände beachten. 

Ich habe nun schon recht oft die Ordnung in meinem Ausrüstungsraum geändert. Aber so nach und nach hat er sich auf den aktuellen Zustand eingependelt. Daher habe ich mich entschieden nun das lange gewünschte Video zu machen.

Hinweis: Ich habe einen nennenswerten Teil meines Inventars meinen Partnern und Sponsors zu verdanken.

DIY Eisgeräte-Halter

Wer die verschiedenen Arten des Bergsports ausübt hat mit der Zeit einiges an Eisgeräten. So erging es auch mit. Nun war die Frage: Wohin mit Eispickel und Eisgeräten? Nach einiger Überlegung kam mir eine Idee, wie ich dieses Problem mit nur wenig Aufwand lösen konnte. Daher kurzerhand zum Baumarkt um die benötigten Dinge zu kaufen.

Kosten: unter 15€

Nun habe ich einen guten Platz für die Lagerung meiner Eisgeräte. Da das sicherlich auch den einen oder anderen interessieren kann, hier eine kurze Erklärung, was ich gemacht habe …

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Eisklettern am Sausenden Graben Eisfall

Besser als im Beitrag von Bergsteigen.com kann ich den Eisfall nicht beschreiben:

Sehr schöner und beliebter leichter Eisfall direkt an der Straße von Vorderriß nach Wallgau. Der Hauptfall bietet 2-3 SL schöne Genußkletterei bis 3+, wenn man dem Bachlauf weiter folgt (Stufen 1), gibt es noch eine schöne Stufe 3+, und als Finale eine Säule 4.

Im Dezember war das Eis zwar noch nicht optimal und der Wasserfall nicht komplett zugefroren – Aber ich hatte nun man nur noch diesen Tag zum Klettern. 

Um auf Nummer sicher zu gehen habe ich mich für gesichertes Soloklettern mit Toprope entschieden. Dies ist möglich, weil man links des Eisfalls recht einfach auf die erste größere Stufe kommen. Um in die Senke zum Bachlauf zu kommen habe ich direkt meine Edelrid Rap Line II eingeweiht. Weiteres zur Rap Line II weiter unten im Bericht …

Dort konnte ich an einem Baum meinen Anker bauen und mich dann abseilen. Beim Abseilen konnte ich direkt schon die Qualität des Eises begutachten und loses Eis beseitigen. Da das Seil vom Anker aus über eine Eis- und Steinkante läuft habe ich es zwischendurch immer wieder mit Expressen als Aballakov Schlinge entlastet. So konnte ich auch die Route etwas angenehmer gestalten.

Durch die Verwendung zweier Edelrid Apus Pro Dry Seile mit einer Länge von 60m konnte ich den Eisfall 60m weit abseilen. Unten angekommen beschwerte ich die Seilenden und legte meine Geräte zum Selbstsichern an. Dieses besteht aus zwei Rolln Rock Seilklemmen mit jeweils einem Prusik. Wenn beide Klemmen versagen sollten, greift so mindestens ein Prusik. Durch das Gewicht am Seilende zieht sich das Seil während des Klettern selbstständig durch die Klemmen hindurch.

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Klettern im Donautal

Am Wochenende war ich mit meiner Freundin im Donautal klettern. Wir betreiben diesen Sport noch nicht lange zusammen. Daher tasten wir uns noch recht langsam ran.

Für mich ist in der Anfangsphase vor allem die Sicherheit wichtig. Ein falscher Knoten oder die Hand am falschen Seil kann schwerwiegende Folgen mit sich ziehen. 
Das GriGri Plus von Petzl ist auch für Anfänger gut geeignet. Nach einer guten Einweisung ist es recht einfach mit diesem halbautomatischen Sicherungsgerät zu sichern. Durch den Gewichtsunterschied von ca. 40kg entsteht beim Sichern aber ein kleines Problem: Wenn ich als schwerere Person klettere und dabei stürze, wird meine Freundin bis in die erste Expresse hochgezogen. Auch beim Abseilen zieht mein Gewicht sie vom Boden weg. Auf diesem Bild erkennt man, dass sich meine Freundin am Baum gesichert hat um diesen Ruck zu verhindern. Das ist aber leider nicht immer möglich. Um dieses Problem zu beheben gibt es einen kleinen Helfer von Edelrid. Das Ohm werde ich mir bald zulegen und dann davon berichten. 

Vorher waren wir schon einige male Klettern und/oder Abseilen. Aber dieses mal hatten wir zusammen das erste mal eine Mehrseillänge zu überwinden. Alleine oder mit jemandem anders hatte ich das schon gemacht gehabt. Die Routen waren mit ausreichend Bohrhaken versehen. Teils habe ich ergänzend mit Klemmkeilen gearbeitet. Die Route Opakante am Schreyfels war für uns als Einstieg und zum Üben sehr gut geeignet.

Das Sichern mit GriGri2 und GriGri Plus hat gut funktioniert. Man hat aber deutlich gemerkt, dass das GriGri Plus bei dem 8,9mm Seil besser greift als beim GriGri 2.

Ansonsten habe ich auch wieder einiges an Ausrüstung getestet. Darunter die Outdoor Tactical Pant von Helikon-Tex, ein Shirt von Applied Orange und den Team Wendy Exfil SAR Helm.

Wir werden in Zukunft wohl öfter auch mal im Donautal klettern. Dazu haben wir uns einen Kletterführer gekauft, mit dem man die Felsen und die Routen leicht finden kann,

Hilleberg Farbvergleich: Sand / Grün

Ich habe mir vor einiger Zeit ein Hilleberg Unna gekauft. Da ich auf gedeckte und natürliche Farben achte musste ich mich zwischen Grün und Sand entscheiden. 

Im Internet habe ich dazu keinen wirklichen Vergleich gefunden. Da ich die Möglichkeit hatte die Packsäcke des Zeltes in beiden Farben zu fotografieren, habe ich micht entschlossen diese hier in meinem Blog kurz zu vergleichen. 


Links zu sehen ist die Farbe Sand. Rechts das Grün. Als zusätzliche Farbreferenz dient eine Tasche in Multicam. Die Vergleichfotos sind im Frühling entstanden.

Auf einer Wiese:

Im Bewuchs am Waldrand/im lichten Wald:

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Video: Abseilen und Schießen

Ich habe eben das Video von Lotz, Pösse und mir hochgeladen. Wir haben uns einen Tag den KissPark angeschaut.

Abgeseilt haben wir uns schon oft. Auch schon mit Waffe, Gepäck etc. Aber dabei gezielt und auf ein Ziel geschossen haben wir vorher noch nicht. Unsere ersten Versuche haben wir für euch auf Video festgehalten.

Kurzer Bericht zu dem Tag: Ein Tag im KissPark 
Danke auch an Begadi für die Unterstützung.
Musik von PENDDIT.

Ein Tag im Kisspark Freizeitpark

Bei bestem Wetter war ich heute zusammen mit Pösse und Lotz in Bad Kissingen im Kisspark. Frank war so nett uns die Möglichkeit zu geben einige Techniken an seinem Free Fall Turm auszuprobieren. Den Free Fall haben wir uns natürlich auch nicht entnehmen lassen.

Schwerpunkte der Unternehmung war das Bekämpfen von Zielen während des Abseilens. Wir haben für dieses Training zu Airsoftwaffen gegriffen.

Die komplette Unternehmung haben wir mit Foto und Video festgehalten. Ich werde das geschnittene Video alsbald möglich auf Youtube hochladen.

Da ich aktuell eh dabei bin mich wieder etwas in die AS Szene einzufinden habe ich mir wieder eine neue ASG zugelegt. Hierzu habe ich zu einer ASG mit Polarstar HPA Gearbox gegriffen. Fertig umgebaute und getunte Modelle gibt es inzwischen bei Begadi. Dort habe ich meine ASG und einiges an Zubehör bezogen.

Den ersten Sprung vom Turm haben wir natürlich auch festgehalten. Das kurze Video ist auf Instagram zu sehen.

 

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Durch die GoPro Hero 5 Black am Helm sieht das ganze dann so aus. Wir hatten eine Menge Spaß. Der „Sturz“ war natürlich etwas inszeniert.

 

Ein Beitrag geteilt von Kon (@ripperkon) am

Hiermit bedanke ich mich noch mal herzlichst an die Unterstützung durch Begadi und Frank vom Kisspark.

Freizeitpark Bad Kissingen

KISSPARK

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Adventure Vlog 1

Ich habe eben das Video von meinem letzten Kurztrip in den Alpen hochgeladen. Mit einer Stunde ist es recht lang und umfangreich. Ich habe dieses in deutsch gemacht und bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob ich das so beibehalte.
Für diese Art von Video habe ich mich entschieden, um zu zeigen wie ich Ausrüstung anwende und was es dabei zu beachten gibt. Ebenfalls möchte ich einen kleinen Eindruck in meine Unternehmungen geben.

Gefilmt habe ich das ganze mit einer Contour ROAM 2 und einer Canon EOS 550D.

Testberichte zur Ausrüstung:

Rucksack ARC’TERYX LEAF Khyber50

GPS Garmin Foretrex 401

Flasche Nalgene Everyday

Kocher Jetboil Flash PCS

Jacke Carinthia MIG 2.0

Handschuhe Arc’teryx Cold WX LT

Filter Sawyer Mini

Zentauron Hüfttasche

RECCE Boonie

 

So fülle ich meine HP-Flaschen

Ich wurde jetzt schon recht oft gefragt wie und wo man die Flaschen denn füllen kann. Deswegen habe ich beschlossen diesen Artikel zu schreiben und verschiedene Möglichkeiten zu nennen.

Paintballshop/-halle/-feld

Wie man sich denken kann, kann man die HP-Flaschen in Paintballshops, -feldern und -hallen füllen lassen. Das muss man aber natürlich mit dem Besitzer absprechen. Oft ist es so, dass die nur füllen lassen, wenn man auch spielt. Und was für Kosten anfallen, muss man einfach mal erfragen. Muss man sich nur schlau machen, was so in der Umgebung ist. Ich persönlich bin öfter im KissPark in Bad Kissingen und fülle die dann bei der Gelegenheit.

Tauchshop

Eine andere Möglichkeit ist es bei Taucherläden füllen zu lassen. Ich selber habe einen in meiner Nähe. Deswegen war das meine erste Wahl. Dazu musste ich aber einen Adapter bzw. eine Füllstation kaufen. Ich habe mich für diese hier entschieden: PPD 4500psi HP Füllstation „Screw In“. Vorher sollte man natürlich nachfragen, ob der Taucherladen vielleicht sogar schon so eine Füllstation hat und noch wichtiger, ob er überhaupt dazu bereit ist HP-Flaschen zu füllen.
Als ich die Füllstation dann hatte, bin ich direkt in den Laden. Die Füllstation wurde an eine Taucherflasche angeschlossen, die wiederrum mit einem Kompressor verbunden war. Ventil auf und schon wurde die Flasche befüllt. Ich habe für eine 1,5L und eine 0,8L Flasche dann 4€ bezahlt.

Kompressor

Viele Leute haben ja einen Kompressor zu Hause oder kennen den Kompressor an der Tankstelle. Diese Kompressoren bringen aber oft nur 8-15Bar. Die Flaschen werden eigentlich mit 200Bar gefüllt. Das ist ein ordentlicher Unterschied. Aber wenn man nichts anderes hat, kann man die Flaschen auch mit nur so wenig füllen. Das reicht dann aber auch nur für ein paar Testschüsse.

Dann gibt es eben noch die Möglichkeit sich einen Kompressor zu kaufen, der bis 200 Bar geh. Aber da die so im ü1.000€-Bereich liegen dürften die für die meisten zu teuer sein oder sich einfach nicht rechnen.

Pressluftpumpe

Ich habe mir kürzlich eine Pressluftpumpe von Gehmann gekauft. In diese lässt sich die Füllstation einschrauben, die ich weiter oben erwähnt habe. Dadruch kann ich meine HP-Flaschen mit Muskelkraft aufpumpen.
Natürlich ist es recht anstrengend und dauert je nach Flasche recht lange. Um meine 0,128L Flasche auf 200Bar zu bringen muss ich 130 mal pumpen und brauche dafür ca. 3 Minuten. Meine 0,8L Flasche braucht entsprechend länger. Da rechne ich mit ca. 20-30 Minuten. Aber da teile ich es mir ein und pumpe ab und zu mal.

Ein kleiner Nachteil bei dieser Methode ist, dass die Feuchtigkeitsfilter der Handpumpen oft nicht gut genug sind und dadurch Feuchtigkeit mit in die Flaschen und dadurch auch in das System kommt. Ich konnte auch schon eine Tröpfchenbildung an der Füllstation beobachten. Aber dafür ist man unabhängig und kann die HP-Flaschen notfalls auch im Feld füllen. Außerdem ist es ein nettes Training 😉