Zukunftspläne

Habe wieder einiges geplant. Ich nutze meine nicht vorhandene Winterpause dazu nochmal ordentlich was zu erneuern. Ich gebe den Plänen aber mit Absicht keinen zeitlichen Rahmen, da ich mich ja sonst mehr oder weniger euch gegenüber verpflichte.

Ich werde mir zuerst ein weiteres Ares G36 zulegen. Diesmal aber die k-Version. Diese werde ich zu einem 0,5J AEG umbauen. Das soll dann mein M4 ablösen. Weitere Infos dazu folgen dann, wenn es so weit ist.

Da ich festgestellt habe, dass ich mein SPR eigentlich gar nicht nutze und es für mich persönlich zu wenig Energie hat um meinen Ansprüchen gerecht zu werden, werde ich mir ein neues SPR zusammenstellen. Dazu werde ich eventuell ein Systema M16 Max nehmen. Dieses hat dann knapp 3J und entspricht dann eher meiner Vorstellung. Das GBB SPR Projekt, das ich noch nicht angefangen habe wird dann wohl nix oder für unbestimmte Zeit verschoben. Infos dazu folgen auch, wenn es so weit ist.
Aber ehrlich gesagt spiele ich immernoch mit dem Gedanke ein GBB SPR zu machen. Immerhin würde da das HPA-System einige Vorteile bringen …

Das sind die größeren Pläne. Ich denke den ersten werde ich schon bald umsetzen können. Aber der zweite wird viel Geld und Zeit fressen. Werde wahrscheinlich auch einiges verkaufen. Aber das werde ich dann schon rechtzeitig im ASVZ anbieten. Wenn ich es hier jetzt schon schreibe explodiert mein Postfach… 😀

Die Verkäufe werde ich im ASVZ hier dort zeigen: Verkauf

Tuningläufe

Ich bin besonders in Foren über viel flasches Wissen über Tuningläufe gestolpert. Und weil oft Fragen zu den Läufen gestellt werden,  habe ich gedacht, dass ich hier mal nen kleinen Artikel verfasse um ein bisschen Aufklärung zu betreiben 😉

An sich verbaut man einen Tuning- oder Präzisionslauf um eine höhere Präzision zu erreichen. Dazu muss man die natürlich richtig einbauen bzw. einbauen lassen.

Bin schon oft über folgende Aussage gestolpert: „Um so länger der Tuninglauf um so höher die Energie!“ … Das stimmt nur bedingt. Bei (S-)AEGs haben die Cylinder oft eine Bohrung, um das Cylindervolumen an die Lauflänge anzupassen. Wenn das Cylindervolumen jetzt für einen 200mm Lauf ausgelegt ist und man dann einen 509mm Lauf einbaut, kann man sich sicher sein, dass die Energie drastisch sinkt. Das liegt daran, dass nicht genügend Luft durch den Lauf gedrückt wird und die Kugel somit ab einer gewissen Lauflänge abbremst und dann einen Unterdruck im Lauf erzeugt, der sie noch zusätzlich abbremst. Es ist wichtig, dass das Cylindervolumen passt, dass man die gewünschte Präzisionssteigerung ohne Energieverlust erreicht.

Aber ich will hier jetzt keine Anleitung geben, wie man einen Tuninglauf verbaut oder ähnliches … Also spring ich gleich weiter:

Welche Ergebnisse/Unterschiede bringt ein Tuninglauf?
Das kommt ganz auf die Waffe und die Läufe an. Ich denke durch ein paar Beispiele kann ich es am besten beantworten:

Custom M4 (AEG, 0,5J)
Ich hatte bei diesem M4 vorher einen 290mm langen Lauf verbaut. Habe mich dann für einen MadBull Black Python Barrel 6.03mm / 363mm entschieden.
Habe vor und nach dem Einbau einen Schusstest mit verschieden schweren BBs auf 15m gemacht. Hier die Ergebnisse:

Der Unterschied sollte erkennbar sein. Die ASG hat nun eine etwas höhere Präzision.
Ich hatte aber unmittelbar nach dem Einbau des Tuninglaufes einige kleine Probleme. Ich hatte nurnoch 0,25J. Dann habe ich einen neuen Cylinder eingebaut, das HopUp mit Teflonband abgedichtet und den Lauf sowie das HopUp mit Zippobenzin gereinigt und entfettet. Danach hatte ich dann wieder knapp unter 0,5J.

DBoys M4 CQB-R (S-AEG, 1,7J)
Da ich das M4 nach und nach zu enem SPR umbauen wollte kam zuerst ein Madbull Bl. Python V.II Tuninglauf 6.03mm -509mm- ran, der den vorherigen 290mm Standartlauf ersetzte. Ich habe weder den Cylinder ausgewechselt noch das HU abgedichtet. Da ich auch keinen Chrono zu Hand hatte, können wir davon ausgehen, dass die Energie etwas gesunken ist.
Habe auch hier vor und nach dem Umbau einen Schusstest auf 10m gemacht:

Besonders bei den 0,30g BBs ist der Unterschied gut sichtbar.

Tanaka Works M700 A.I.C.S. (HPA, 3J)
Auch bei meinem Tanaka M700wurde einen Tuninglauf verbaut. Hierbei handelt es sich um einen Umbau eines Madbull 6,03mm Tuninglaufes.
Habe auch hier Schusstests durchgeführt. Einmal auf 15m und einmal auf 25m. Hier die Ergebnisse:

Ein wirklicher Energiezuwachs war nicht. Und auch die Präzision hat sich nur leicht verbessert. Ich habe gelesen, dass Tanaka standartmäßig Läufe mit 6,03mm Innendurchmesser verbaut. Ob da was drann ist kann ich nicht sagen. Eine Schwachstelle bei Tanaka Gewehren ist auch das HopUp.

Man sagt ja, dass die Waffe um so genauer wird, um so länger der Lauf ist. Bei scharfen Waffen, bei dene das Geschoss durch einen gezogenen Lauf einen Drall bekommt möge das ja stimmen. Aber Tests, Studien,… was auch immer haben ergeben, dass beim AS die optimale Lauflänge um die 450mm bis 500mm beträgt. Um genaueres rauszufinden sucht doch bitte mit Google. Ich weiss dazu nicht wirklich mehr.
Aber da ich es jetzt schon recht oft gehört habe, habe ich entschieden, meinen Tuninglauf auf 465mm zu kürzen. Habe dann auch wieder geschossen. Und die Ergebnisse sind wirklich interessant. Vorher seht ihr ja oben. Hier sind die Streukreise auf 15m und 25m nach dem Kürzen des Laufes:

Auf 15m ist ein deutlicher Unterschied zu sehen. Bei 25m zwar nicht so deutlich aber man sieht ihn.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt der Tuningläufe geben. Für weitere Infos sucht doch einfach mal mit Google. Es gibt auch Forenbeiträge, die wirklich was hergeben 😉