Video: 10 Dinge fürs übernachten im Schnee

Ich habe mich auf meiner vorangegangenen Tour in den schneebedeckten Bergen dazu entschlossen ein Video zu 10 nützlichen Ausrüstungsgegenständen zu machen, die ich für mehrtägige Touren im Schnee empfehle.
Diese sind natürlich nur eine Ergänzung zu der Ausrüstung, die man sonst so mitführt. Die zehn Gegenstände möchte ich persönlich etwas hervorheben.

Hier die 10 Dinge zum nachlesen:
1. Schneeschuhe oder Tourenski
2. Dicke Jacke und Dünne Jacke
3. Handschuhe
4. Mützen
5. Regen- / Windjacke
6. Schneeschaufel und Lawinensonde
7. (Benzin-)Kocher
8. Schlafsack + Isomatte
9. Sonnenbrille und -creme
10. Stirnlampen

Den Adventure Vlog sowie den Beitrag zur Tour habe ich noch nicht fertiggestellt.

Video: Toprope Solo Setup

Ich habe mein Setup fürs Top Rope Solo Klettern inzwischen etwas angepasst. Mein erstes System war recht komplex und mehrfach redundant. Nach vielem Ausprobieren und Benutzen bin ich nun zurück zu einem eher einfachen System gegangen. Das System und einige Gedanken dahinter habe ich in folgendem Video in englischer Sprache erklärt.

Beitrag zu

selbstgesichertem Toprope Klettern

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Jetzt im Test: Salomon X-Alp MTN GTX Forces Slate

Dieser Artikel wurde gesponsert von HQG.

Der Salomon X-Alp ist ein leichter und bequemer Bergschuh mit Climbing-Zone. Man könnte ihn daher auch als hohen Zustiegschuh bezeichnen.
Ursprünglich aus dem Outdoor-Bereich von Salomon und entwickelt für den Weg vom Tal bis auf den Berg. Durch die umfassenden Features für vergletschertes Gelände und leichte Kletterei geeignet.

Daten

Gewicht: 648g (Größe UK 8,5)
Außenmaterial: Nubukleder 1,5mm
Membran: Gore-Tex Performance Comfort Footwear
Sohle: High Traction Contragrip, 3D Edging Chassis
Innensohle: OrthoLite
Komforttemperatur: -12°C

Features:

  • Geröllschutz
  • geeignet für flexible Steigeisen
  • geschlossene Schnürhaken
  • selbstblockierende Schnürösen
  • Climbing Zone

Allgemein

Den Schuh habe ich nun schon über 20km getragen und er ist – wie ich von Salomon gewohnt bin – direkt sehr bequem. Für mich ist der Schuh besonders interessant, weil er wie ein stützender Zustiegschuh ist. Ich kann ihn daher super im Gebirge oder in unwegsamen Gelände nutzen. Und durch die Stützkraft auch mit Gepäck.
Hier zu sehen ist die Sohle mit der Climbing Zone.

Ein praktisches Feature sind die geschlossenen Schnürösen. So bleiben die Schuhe sicher gebunden. Selbst wenn die Ösen mal etwas verdreckt oder vereist sind. Wie auch der Salomon Quest 4D hat dieser Schuh die selbstblockierenden Ösen von Salomon. 

Erster Eindruck

Zum ersten mal wahrgenommen habe ich den Schuh beim Medientag von HQG. Dort wurden unter anderem Neuheiten von Salomon vorgestellt. Der X-Alp MTN GTX ist zwar an sich nicht neu. Aber eben neu in der Forces Serie. Der Schuh hat sich im Zivilen schon bewährt und wurde bereits als ziviles Modell von vielen Soldaten getragen. Da es ihn schon zivil gab, kann man auch schon einige Reviews und Videos zum Schuh finden. Zum Beispiel den von ClimbinggearreviewsUK. Zu beachten ist, dass die Schuhe sich aber in Details unterscheiden!
Der Schuh begeistert durch das geringe Gewicht gepaart mit der Robustheit und festen Sohle. Eigentlich fürs Alpine konzipiert lässt er sich scheinbar auch gut im Häuserkampf oder beim urbanen Klettern tragen. Immerhin kann man mit solch einer Sohle besser Türen treten als mit einer weichen Laufschuhsohle.

Schlusswort

Der Schuh macht bis jetzt einen super eindruck. Ich bin aktuell dabei ihn fleißig zu tragen. Ich kann ihn gut als Stiefel für Gletschertouren, Klettersteige und leichte alpine Kletterei vorstellen.
Wie er sich bewährt wird sich im weiteren Verlauf zeigen. Sobald ich mir einen ordentlichen Eindruck vom Schuh gemacht habe werde ich einen ausführlichen Testbericht verfassen.

HQG / Salomon

X-Alp MTN GTX Forces

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TACWRK // CARINTHIA // Sharing is caring!

Auf Instagram und Facebook hat man sicherlich schon mit der wohltätigen Aktion vom TACWRK und Carinthia mitbekommen.

Bei dieser mehrwöchigen Aktion kannst du jetzt deinen alten Carinthia Schlafsack spenden und bekommst dafür 10% auf einen neuen Schlafsack rückvergütet. Diese Aktion läuft bis zum 31. Januar 2019. Natürlich bist du auch außerhalb dieser Aktion stets eingeladen die Berliner Kältehilfe zu unterstützen. 

Im Blog vom TACWRK wird die Aktion noch einmal etwas genauer erläutert:
DIE TACWRK x CARINTHIA ‚SHARING IS CARING‘ AKTION

Hintergrund

Viele Menschen, die auf der Straße leben haben nur ihre Bekleidung und improvisierte Betten um sich im Winter vor der eisigen Kälte zu schützen. Besonders bei Nacht wird die Kälte für Obdachlose schnell zu einer tödlichen Gefahr.  Die Berliner Kältehilfe unterstützt Menschen in dieser Notsituation und ist dabei auf Spenden und Unterstützung angewiesen.
TACWRK und Carinthia machen durch diese Aktion auf die Notlage dieser Menschen und auf die wertvolle Arbeit der Berliner Kältehilfe aufmerksam.
Die offizielle Pressemitteilung zur Aktion findest du hier.

So einfach gehts

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

  • Spendenaktion pro Kunde einmalig möglich.
  • Aktionszeitraum: 19. November 2018 – 31. Januar 2019.
  • Der eingesendete Schlafsack muss waschmaschinenrein und unbeschädigt sein. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen wir den Schlafsack leider zurücksenden.
  • Für Kunden aus Deutschland bieten wir ein kostenloses DHL-Versandlabel an.
  • Wir weisen darauf hin, dass es bis zu 14 Werktage dauern kann, bis Du Deine Rückzahlung erhältst.
  • Späteste Einsendung bis 15. Februar 2019 möglich. Bei Fragen wende Dich gerne an [email protected].

Über die Berliner Kältehilfe

Die Berliner Kältehilfe ist in Deutschland ein einmaliges Programm, welches 1989 gegründet wurde um Obdachlosen eine unbürokratische Übernachtungsmöglichkeit während der kalten Wintermonate zu geben.
Zahlreiche Kirchengemeinden, Verbände, Vereine und Initiativen beteiligen sich mit Angeboten wie z. B. Beratungsstellen, Notübernachtungen, Nachtcafés, Suppenküchen und Treffpunkten am Kältehilfeprogramm, um zu verhindern, dass Menschen ohne Unterkunft in Berlin erfrieren müssen. Diese Projekte werden aus Zuwendungen des Landes Berlin finanziert, sowie aus Mitteln der Liga der Wohlfahrtsverbände und mit Hilfe von Spenden. Ohne die Unterstützung ehrenamtlicher HelferInnen wären viele Projekte nicht realisierbar

Warme Weihnachten für Alle

Berliner Kältehilfe

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Jetzt im Test: Olight H2R Nova

Dieser Artikel wurde gesponsert von Olight. (Olight auf Facebook)

Die H2R Nova ist für mich besonders interessant, da sie mit 1 bis 2300 Lumen einen großen Bereich abdeckt. So kann man im Nahbereich mit 1 Lumen eine Karte ansehen ohne sich selber zu blenden und die Nachtsicht zu nehmen. Oder man nutzt den Power Modus um den Verlauf einer Route zu sehen. Auch die intelligente Tastensteuerung finde ich sehr angenehm. Weiteres hierzu weiter unten.

Aktuell ist bei Olight Sale/Black Friday. So bekommt man die Lampe etwas günstiger.
>Zum Sale<
Außerdem gibt es eine kostenlose I3E für jeden neu registrierten Account beim Olightstore.de von 22.11.2018 bis zum 26.11.2018.

Daten

Leuchtweite: 153 Meter
Max. Performance: 2300 Lumen
Ladetyp: Magnetische USB Ladestation
Kompatible Batterien: Bestimmter 18650
Lichtintensität: 5850 Candela
Lichtkegel: Breiter Hospot – Auch für Nahbereich geeignet

Laufzeit LEVEL 1: 2300 Lumen (~750lm) – Cool White / 2000 lumens(~700lm) – Neutral White: 1h50m (1m)
Laufzeit LEVEL 2: 600 Lumen – Cool White / 550 lumens – Neutral White: 2,5 Std
Laufzeit LEVEL 3: 150 Lumen – Cool White/ 140 lumens – Neutral White: 10 Std
Laufzeit LEVEL 4: 30 Lumen – Cool White / 27 lumens – Neutral White: 50 Std
Laufzeit LEVEL 5: 1 Lumen – Cool White / 1 lumens – Neutral White: 45 Tage
Stroboskop-Modus: Nein
SOS/ Warnleuchte: Ja

Technische Daten

Wasserdicht: IPX8
Gewicht:  64g
Länge: 110mm
Kopfdurchmesser: 25mm
Körperdurchmesser: 23.2mm
LED: Cree XHP50
Lieferumfang: Olight H2R NOVA, Kopfband mit Silikonhalter, Gürtelclip, Bedienungsanleitung, Magnetisches Ladekabel, 18650 3000mAh Spezial Lithium Ionen Akku, Klebepad (Ersatz für Magneten)

Hier zu sehen am mitgelieferten Kopfband. Die Lampe ist durch einen Magneten und einen elastischen Riemen gesichert.

Erster Eindruck

Die Lampe wirkt hochwertig verarbeitet und durchdacht. Die gerillte Oberfläche sorgt für einen sicheren Griff.

Der mitgelieferte 18650 Akku ist bereits in der Lampe. Man muss eine kleine Schutzfolie im Inneren der Lampe abziehen und kann sie dann mit dem Magnetkabel laden. Das grüne Licht zeigt an, dass die Lampe vollständig geladen ist.

Die Lampe wird durch den Taster am Lampenkopf bedient. Die Bedienung muss man etwas verinnerlichen – Danach ist die Bedienung sehr praktisch.

Ein einfacher Tastendruck schaltet die Lampe an. Durch die Memory-Funktion ist der zuletzt genutzte Modus gespeichert. Durch erneutes Drücken schaltet man die Lampe aus. 
Die Leuchtstärken der Lampe kann man im angeschalteten Zustand durch Halten der Taste wechseln. 
Wenn die Lampe ausgeschaltet ist, kann man durch doppelten Tastendruck die Lampe direkt mit maximaler Leuchtkraft einschalten. Bei dreifachem Tastendruck beginnt die Lampe SOS zu blinken.
Wenn man den Taster gedrückt hält, dann schaltet sich die Lampe mit dem Moonlight Modus an.

Diese Bedienung wirkt im ersten Moment etwas umständlich. Ich möchte sie inzwischen aber nicht mehr missen müssen. Oft hatte ich bei Lampen das Problem, dass ich nur mal auf die Karte schauen wollte und nicht ohne weiteres in eine niedrige Leuchtstufe schalten konnte. Oder bei manchen Lampen gibt es nicht mal eine 1 Lumen Stufe. Durch die diffuse Linse wird das Licht zusätzlich angenehm weich.

Schlusswort

Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit der Lampe. Ich werde sie die nächsten Wochen und Monate weiter fleißig testen und dann einen ausführlichen Testbericht schreiben. Taktisch ist die Lampe nicht wirklich zu gebrauchen. Hier fehlt Rotlicht und ggf. ein IR Modus. Wer also eine taktische Lampe sucht, sollte sich andere Modelle von Olight anschauen 😉
Die Lampe werde ich im nächsten Adventure Vlog im Gebirge nutzen. Bis jetzt wirkt sie vielversprechend!
Besonders gut gefällt mir die Tastensteuerung und der breite Lichtkegel.

Olight

H2R Nova

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Ripperkons Youtube Kanäle

Auf Instagram und Facebook hat man ja bereits von mir mitbekommen hat, werde ich meine beiden Youtube Kanäle RipperkonMIL und RipperkonAIRSOFT auflösen. Zu einer Unterscheidung von Ripperkon, RipperkonMIL und RipperkonAIRSOFT hatte ich mich vor einigen Jahren entschieden, als ich meine Videos nicht mehr nur auf Ghillie Anzüge beschränken wollte. Vor ein paar Minuten habe ich nun alle Videos der beiden Nebenkanäle gelöscht. Wie es nun zu der „Umentscheidung“ kam erläutere ich weiter im Text …

Ursprünglicher Gedanke

Vor Jahren wollte ich meine Abonnenten, die sich für Ghillie Anzüge interessieren, nicht mit Airsoft und Military Videos verschrecken und langweilen. Daher hatte ich mich entschieden die beiden Nebenkanäle zu eröffnen.
Auf dem Kanal Ripperkon wollte ich ausschließlich Ghillie Videos hochladen. Daher war diese Unterscheidung in diesem Moment sinnvoll. Meine MYOG Videos habe ich dann auch von meinem Ripperkon Kanal gelöscht und auf dem RipperkonMIL Kanal erneut hochgeladen. Hier habe ich gezeigt wie man selber Ausrüstung nähen kann.
Gegen 2012 habe ich angefangen mich zu professionalisieren und habe daher viele Airsoft Videos gelöscht. So konnte ich meinen „Airsoft-Ruf“ abschütteln und mich von der Szene distanzieren. Damals löschte ich in diesem Zuge ca. 80 Airsoft Videos von meinem RipperkonAirsoft Kanal. 

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Jetzt im Test: Carinthia LIG 3.0 in Flecktarn

Dieser Artikel wurde gesponsert von Carinthia.

Die LIG 3.0 von Carinthia ist nun schon einige Zeit in Flecktarn erhältlich. Somit ist sie auch gut für den Dienst geeignet. Bis jetzt war es immer ärgerlich bei kühlen Temperaturen entweder zu frieren, den alten Kälteschutz drunter zu ziehen oder mit der dicken HIG SpezKr zu schwitzen. Nun hat man mit der LIG 3.0 eine gute Kälteschutzjacke, die auch mal Regen abhält und nicht gleich der harte Overkill ist.

Daten

Füllung: G-LOFT ISO+, Torso 80g/m², Arme 80g/m², 100% Polyester
Außenstoff: Shelltex, 100% Polyamid
Innenstoff: Shelltex Ultra, 100% Polyamid
Größen: S-XXL
Gewicht: 540g (Größe M)
Farbe: 5Farben Flecktarn, Schwarz, Oliv, Grau

Features

  • Wasserabweisendes Außenmaterial
  • Gefütterte Außentaschen
  • Längeres Rückenteil
  • Weitenverstellbarer Kragen
  • Weicher Innenkragen aus Fleece
  • Packsack

Überblick

Im mitgelieferten Packsack verpackt ist die Jacke kompakt verstaut.

Der Front Reißverschluss ist verdeckt und hat im Inneren eine Flappe um Wärmeverlust zu verhindern.

Erster Eindruck

Wie gewohnt ist die Qualität wieder ausgezeichnet. Wie sich die Jacke bei den immer weiter fallenden Temperaturen so schlägt werde ich die nächsten Wochen und Monate testen. Den Testbericht werde ich dann ca. zum Jahreswechsel posten.
Von der Größe her fällt sie im Vergleich zur HIG SpezKr etwas kleiner aus. Ich habe beide Jacken in XL. Bei der HIG passt noch gut etwas darunter. Unter die LIG aber nicht. Dabei für das Tragen über Schutzweste etc. lieber etwas größer bestellen.
Das Außenmaterial der Jacke ist etwas dünner und glänzender als das der HIG SpezKr.

Dienstlich sollte man die Jacke auch als oberste Schicht tragen können. Immerhin kann es ungeschultes Auge sie recht einfach mit der dienstlich gelieferten HIG SpezKr verwechseln. Dienstlich geliefert gibt es die LIG 3.0 meines Wissens nach jedoch noch nicht.

Carinthia

LIG 3.0 5Farb Flecktarn

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Roadtrip Italien 2018

Wie man die letzten Wochen auf Instagram verfolgen konnte, habe ich mit meiner Freundin einen Roadtrip durch Italien gemacht. Der Urlaub war recht spontan geplant. Und das bewusst nach der regulären Urlaubszeit. So hatten wir Strände für uns alleine und viel Platz auf den Campingplätzen.

Zeitraum: Mitte Oktober
Dauer: 7 Tage
Temperatur: Tagsüber um die 22-27°C
Übernachtungen: 5 Nächte auf Campingplatz im Zelt (Hilleberg Unna), 2 Nächte im Auto (Golf VII)
Strecke: 3400km
Maut: ca. 180€
Aktivitäten: Im Meer schwimmen, Auto fahren, Essen, Enstpannen, Wandern, Klettern und Auto fahren 

Allgemeines zur Tour

Tag 1 – Von Nähe Sigmaringen nach Riva del Garda an den Gardasee
Tag 2 – Am Gardasee den „Schmugglerweg“ gegangen. Danach weiter nach Porto Salvo
Tag 3 – Nach Rio Claro. Schwimmen, essen, schlafen.
Tag 4 – Schwimmen im Meer, einkaufen in Terracina und erkunden von Kletterfelsen bei Superlonga
Tag 5 – Von Rio Claro nach Sorrento. Erkunden von Kletterfelsen bei Punta Campanella
Tag 6 – Klettern bei Punta Campanella bei Marina del Cantone, danach nach Lazise am Gardasee.
Tag 7 – Zum Markt nach Peschiera del Gard, danach zum Salewa Outlet bei Verona. Danach nach Hause Nähe Fulda.

Bei diesem Bericht möchte ich weniger auf die Tour als solches eingehen. Sondern mehr auf die Ausrüstung und einzelne Unternehmungen. Im Schlusswort fasse ich aber auch unsere Erfahrungen und Einschätzungen grob zusammen.
Dieser Bericht enthält Produktplatzierungen! Einige der vorgestellten und verlinkten Artikel wurden mir zur Verfügung gestellt.

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Canon FD Objektiv an EOS Kamera

Als ich mich kürzlich wieder mit der Makro Fotografie befasst hatte, stieß ich nach einiger Suche auf Youtube über das Canon Macro FD 50mm 1:3.5. Dieses Objektiv muss man mit einem FD auf EOS Adapter an die Kamera adaptieren. Dann kann man die alten Objektive mit einer modernen Kamera nutzen. Dann aber eben alles nur manuell.

Bei meiner Recherche habe ich kaum deutsche Informationen zu diesem Vorgang und den Ergebnissen gefunden. Daher erhoffe ich mir, dass ich mit diesem Beitrag dem einen oder anderen evtl. helfen kann.

FD Objektiv auf EOS System

Die FD Objektive haben kein Canon EF oder EF-S Bajonett. Daher kann man sie nicht ohne weiteres an die EOS Kameras montieren. Laut Wikipedia wurde die letzte Kamera mit FD System 1992 gefertigt. Ich habe mir für die Makro Fotografie das 50mm Macro 1:3.5 zugelegt. Adaptiert muss man das Objektiv komplett manuell bedienen. Ein Ring ist für den Fokus, der andere für die Blende.

Zum Adaptieren benötigt man einen Adapter. Hier gibt es Adapter mit und ohne Linse. Die mit Linse ermöglichen das Fokusieren bis zu Unendlich. Mit den Adaptern ohne Linse wird das Objektiv einfach an die EOS Kamera montiert. In diesem Fall nimmt die Naheinstellgrenze deutlich ab. Man kann noch näher an das Objekt herangehen. Jedoch nicht mehr bis Unendlich fokusieren. Da ich aber eh Makro fotografieren möchte, ich das für mich kein Problem. Außerdem hätte man mit einer zusätzlichen Linse im System ggf. eine Reduktion der Bildqualität und Lichtstärke. Ich habe mich für den ca. 11€ günstigen Adapter ohne Linse entschieden.

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Dyneema Bandschlinge Knoten – Vergleich mit Nylon

Links Besonders im alpinen Gelände ist die Verwendung von Dyneema Schlingen üblich. So spart man gegenüber Polyamid Schlingen einiges an Gewicht. 
Bei Dyneema ist jedoch zu beachten, dass die Schlingen nicht elastisch sind. Daher können sie keine Sturzenergie abfangen. 

DMM Wales hat hierzu einen sehr interessanten Beitrag mit Video veröffentlicht: Zum Beitrag „How to break Nylon and Dyneema Slings“
Unter dem Video sind die Testergebnisse in einer Tabelle zusammengefasst.

Bei der Verwendung von Dyneema bei Expressen sind das Kletterseil und das Sicherungsgerät die dynamischen Glieder in der Sicherungskette. Beim Standplatz hat man im Regelfall auch das Seil als dynamisches Glied. Hier gilt nur dem Knoten besondere Aufmerksamkeit. Als Selbstsicherungsschlinge sollte man Dyneema lieber nicht hernehmen – Vor allem nicht mit Knoten! Hier dann lieber zu einer Nylon-Rundschlinge oder einer geeigneten Daisy Chain greifen.

Wenn man jedoch dazu gezwungen ist einen Dyneema Sling zu nutzen, kann man die Schlinge durch einen oder mehrere Mastwürfe etwas „elastisch“ machen. Weiteres Video von DMM: Slings at Anchors

Warum teile ich diesen Beitrag? 
Mir war selber lange nicht bewusst, dass Dyneema Schlingen durch einen Knoten schon bei recht kleinen Stürzen reißen können. Oft sieht man in Videos Personen, die zum Abseilen und zur Selbstsicherung eine Dyneema Schlinge mit Knoten nutzen. Nicht bei jedem der Videos wird gesagt, dass man das Dyneema besser immer straff hält. 
Nachdem ich in einem Bergsportfachgeschäft zum ersten Mal von der schlechten Knotbarkeit von Dyneema gehört hatte, habe ich direkt fleißig gegooglet. Auf der Suche wurde ich erst nach einiger Zeit bei Nutzung englischer Suchbegriffe auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Durch diesen Beitrag erhoffe ich mir, dass man beim Suchen schneller fündig wird.

DMM Wales

How to break Nylon & Dyneema Slings

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Jubiläumsgrat und Brunntalgrat

Schon lange habe ich mit Felix den Jubiläumsgrat auf der to-Do Liste stehen gehabt. Mit einer Länge von 7 km ist dieser Grat recht lang und mit einem Zeitansatz von ca. 8 Stunden angegeben. Auf-die-Zugspitze-wandern hat einen interessanten Beitrag zu dieser Tour auf seiner Webseite: Tour 5: Der Jubiläumsgrat

Unser Plan war es an der Zugspitze zu starten, in der Biwakschachtel zu übernachten und den Grat am zweiten Tag fertig zu machen. Während der Tour haben wir jedoch umdisponiert. Weiteres hierzu im Verlauf des Textes.

Tag 1 – Bergfahrt und der Grat

Wir sind morgens mit der ersten Bahn hoch zur Bergstation der Zugspitze gefahren… Schon hier war die Menge an Touristen fast erschreckend. Wir selber mussten uns durch die Nutzung der Seilbahn auch irgendwie mit dazuzählen. Oben an der Bergstation angekommen war der Gipfel auch nicht mehr weit. Ein Baugeländer runter und dann ein paar Meter queren. Schon war der Gipfel der Zugspitze erreicht. Der erste Eindruck war hierdurch direkt eher negativ. Ich selber bevorzuge die Abgelegenheit… Also haben wir uns etwas beeilt um etwas Abstand zu den Touristenmassen zu bekommen.

Wir beginnen mit dem Steigen des Grates. Wir hatten uns etwas alpine Seilarbeit gewünscht und nicht eine Wanderung auf allen Vieren. Nach ungefähr einer Stunde haben wir angefangen zu merken, dass unsere Erwartungen nicht erfüllt werden, wenn wir den Grat so wie üblich gehen. Also beschlossen wir uns nun mit Seil und Sicherungsmitteln zu arbeiten.

Somit war nun auch klar, dass wir den ursprünglichen Zeitplan nicht einhalten können. Denn wenn einer vor steigt und den Nachfolgenden im Nachstieg sichert, braucht man für die gleiche Strecke grob doppelt so lange. Unsere Expressen waren Edelrid Nineteen G. Diese sind besonders leicht.

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Von Zug hoch auf die Rote Wand

Seit einiger Zeit hatte Wolfgang das Anliegen mal mit mir zusammen in die Berge zu gehen. Wir kennen uns schon seit Jahren und hatten vorher schon recht viel in Rhön und Spessart unternommen – Jedoch noch nicht im Gebirge. Für mich war klar, dass ich Wolfgang die Schönheit des Vorarlbergs in Österreich zeigen sollte. Da ich die Strecke schon kenne, war für mich die zeitliche Einschätzung recht einfach. Und die Gegend um den Formarinsee und die Rote Wand ist so schön, dass ich immer wieder gerne hier her komme.

Wetter: Bewölkt/Nebel
Temperatur: 13°C/3°C
Gepäck: 23kg
Müll: 200g
Dauer: 3 Tage
Strecke: ca. 30km
Schwerpunkte: Carinthia G145, Helikon-Tex Windrunner

Tag 1 – Die Ankunft

Etwas später als geplant sind wir am Donnerstag losgefahren und kamen gegen 1800 in Zug, Lech an. In Zug konnten wir bei einem befreundeten Wirt parken. Von dort aus sind wir den Lechweg Richtung Formarinsee gelaufen.

Dann sind wir ein Stück per Anhalter gefahren und haben ca. 15 Minuten oberhalb des Formarinsees übernachtet.

Tag 2 – Der Aufstieg

Morgens im Nieselregen aufgewacht war die Stimmung an sich zwar gemischt. Aber die mystisch anmutende Stimmung des nebeligen Formarinsee und Umgebung war sehr ansehnlich. Übernachtet habe ich in einem Observer Biwaksack und einem Carinthia G145 Schlafsack. Die Außentemperatur lag Nachts bei 7°C.

Zum Frühstück habe ich mir Müsli gegönnt. Für meine Touren mische ist mir Seitenbache Müsli mit Vollmilchpulver von Trek’N’Eat. Das ganze packe ich in einen Gefrierbeutel. So habe ich eine sehr leichte Mahlzeit mit viel Nährwert. Ich muss nur Wasser hinzugeben.

Da ich den Weg und die Wasserversorgung kenne, sind wir mit nur möglichst wenig Wasser im Rucksack losgelaufen. 1,5 Liter waren genug. Immerhin konnten wir oben auf dem Plateau an einem kleinen Staubecken unsere Reserven auffüllen. Hier haben wir unsere Wasserreserven auf 100% aufgefüllt. Ich hatte nun 7,5L dabei. Ich konnte mich leider nicht genau erinnern, wie die Wasserversorgung hinter der Roten Wand ist. Ich erinnere mich zwar an eine Quelle – Aber wusste nicht, ob diese ganzjährig ergiebig ist.

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CONCAMO Vergleich Fotoshooting

Inzwischen sollte jeder, der sich irgendwie mit Tarnmuster beschäftigt schon vom Tarnmuster CONCAMO gehört haben. Ich habe bereits ein kurzes Video zu dem Muster gemacht. Schon auf der EnforceTac in Nürnberg dieses Jahr habe ich mich mit dem Erfinder unterhalten und ich war von Beginn an von diesem Muster begeistert.

Nachdem ich einige Bilder mit dem ersten Stück Stoff gemacht habe, haben wir beschlossen ein Vergleichsshooting zu organisieren, bei dem wir verschiedene gängige Tarnmuster miteinander vergleichen. Mr. Concamo hat sich hierbei um um Location und die Teilnehmer gekümmert. Ich möchte mich an dieser Stelle bei den zahlreichen Teilnehmern bedanken. Durch die Anzahl konnten wir uns zeitaufwendiges Umziehen ersparen und waren an den einzelnen Locations recht fix durch.

Die ersten Bilderreihen von den Mustern im Vergleich kannst du auf Spartanat finden: Photo File: CONCAMO im Field Test 1
Folgende Tarnmuster haben an diesem Fotoshooting teilgenommen: A-TACS FG, A-TACS iX, 5 Farb Flecktarn, 3 Farb Flecktarn, Multicam Tropic, Multicam Original, PenCott GreenZone, PenCott BadLands, MARPAT, Vegetato und natürlich CONCAMO.

Bei den Vergleichsbildern durfte die S/W Tafel nicht fehlen. Diese dienst dazu, dass man auf jedem Bild einen hellen und einen dunklen Referenzwert hat.

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Jetzt im Test: Optimus Svea

Der Optimus Svea ist ein Klassiker aus dem Hause Optimus. Der Benzinkocher hat mit 550g ein verhältnismäßig geringes Gewicht. 
Dennoch hat er eine Leistung von 1400 Watt und ist gut für den alpinen Einsatz geeignet.

Er wird ausschließlich mit Reinbenzin betrieben! Dazu muss man ihn vorheizen und kann dann mit kleineren oder größeren Töpfen kochen.

Er kommt mit einem 300ml Topf / Tasse. Er passt auch gut in einen 700ml Titanium Topf.

Cool ist auch, dass man den Windschutz bzw. die Hülle als Hobokocher oder auch in Kombination mit einem Spirituskocher nutzen kann.
Der Erste Eindruck vom Kocher ist positiv. Ich werde ihn aber die nächsten Wochen und Monate besonders intensiv nutzen um dann einen aussagekräftigen Testbericht schreiben zu können.
Ein Video zu dem Kocher habe ich bereits hochgeladen: Optimus Svea – Erster Eindruck

Optimus

Svea

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Drei Tage im Vorarlberg

Wie man die letzten Tage auf Instagram schon sehen konnte, war ich diese Woche wieder im Vorarlberg in Österreich unterwegs. 

Gepäck: 35kg
Schwerpunkte: Carinthia G145 + Ultra Jacket, Optimus Svea, Erkundung Route an Rote Wand.
Temperatur: 20°C Tags, 3°C Nachts
Wetter: Sonnig / Bewölkt
Kamera: Canon EOS 5Ds R, GoPro Hero 5 Black

Tag 1 – Anreise

Ich bin Montag früh in Tübingen mit meinem PKW gestartet. Gefahren bin ich nach Lech. Dort habe ich wieder in der Tiefgarage Lech geparkt. Hier zu sehen ist mein Rucksack im Kofferraum meines VW Golf.

Von Lech aus bin ich ein Stück Richtung Formarinsee gelaufen. Auf Höhe Schwimmbad bin ich dann per Anhalter mit einem Arbeiter bis nach Zug, Mautstelle gefahren. Von dort aus mit dem Panoramabus bis zum Formarinsee. Eine Tageskarte für den Bus kostet zu dieser Zeit 17€… Gegen 14:40 war ich dann an der Haltestelle und konnte von dort meinen Weg zur Roten Wand antreten.

Vom Parkplatz geht es ein Stück Richtung Formarinsee. Und dann bald der alpine Weg zur Roten Wand. Auf dem Schild wird auf den ungesicherten Steig hingewiesen. Dieser beginnt jedoch erst nach dem steilen Anstieg. Und so weit bin ich nicht gegangen. Mit dem Gepäck von 35 kg kam ich nur relativ langsam voran. Mit einem Merino Buff habe ich für den Abtransport meines Schweißes gesorgt.

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