Canon FD Objektiv an EOS Kamera

Als ich mich kürzlich wieder mit der Makro Fotografie befasst hatte, stieß ich nach einiger Suche auf Youtube über das Canon Macro FD 50mm 1:3.5. Dieses Objektiv muss man mit einem FD auf EOS Adapter an die Kamera adaptieren. Dann kann man die alten Objektive mit einer modernen Kamera nutzen. Dann aber eben alles nur manuell.

Bei meiner Recherche habe ich kaum deutsche Informationen zu diesem Vorgang und den Ergebnissen gefunden. Daher erhoffe ich mir, dass ich mit diesem Beitrag dem einen oder anderen evtl. helfen kann.

FD Objektiv auf EOS System

Die FD Objektive haben kein Canon EF oder EF-S Bajonett. Daher kann man sie nicht ohne weiteres an die EOS Kameras montieren. Laut Wikipedia wurde die letzte Kamera mit FD System 1992 gefertigt. Ich habe mir für die Makro Fotografie das 50mm Macro 1:3.5 zugelegt. Adaptiert muss man das Objektiv komplett manuell bedienen. Ein Ring ist für den Fokus, der andere für die Blende.

Zum Adaptieren benötigt man einen Adapter. Hier gibt es Adapter mit und ohne Linse. Die mit Linse ermöglichen das Fokusieren bis zu Unendlich. Mit den Adaptern ohne Linse wird das Objektiv einfach an die EOS Kamera montiert. In diesem Fall nimmt die Naheinstellgrenze deutlich ab. Man kann noch näher an das Objekt herangehen. Jedoch nicht mehr bis Unendlich fokusieren. Da ich aber eh Makro fotografieren möchte, ich das für mich kein Problem. Außerdem hätte man mit einer zusätzlichen Linse im System ggf. eine Reduktion der Bildqualität und Lichtstärke. Ich habe mich für den ca. 11€ günstigen Adapter ohne Linse entschieden.

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DIY Eisgeräte-Halter

Wer die verschiedenen Arten des Bergsports ausübt hat mit der Zeit einiges an Eisgeräten. So erging es auch mit. Nun war die Frage: Wohin mit Eispickel und Eisgeräten? Nach einiger Überlegung kam mir eine Idee, wie ich dieses Problem mit nur wenig Aufwand lösen konnte. Daher kurzerhand zum Baumarkt um die benötigten Dinge zu kaufen.

Kosten: unter 15€

Nun habe ich einen guten Platz für die Lagerung meiner Eisgeräte. Da das sicherlich auch den einen oder anderen interessieren kann, hier eine kurze Erklärung, was ich gemacht habe …

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Eiskletter Training ohne Eis

Da ich im kommenden Winter fit für anspruchsvolleres Eisklettern und etwas Drytooling fit sein möchte, habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie ich recht einfach Trainieren kann. Denn beim Eisklettern kann man schon alleine durch fehlende Ausdauer in den Unterarmen scheitern.

Nun habe ich mir Abhilfe geschaffen: Auf einem Privatgrundstück habe ich mit Erlaubnis des Eigentümers mit Freunden (OpA-FW) schon lange ein Projekt. Dieses Projekt beinhaltet eine Art Palisadenwand aus Totholz. An dieser Wand mit einer Höhe von ca. 3,5m habe ich nun einige gespaltene Rundhölzer angenagelt. 

Ich bin mir noch nicht sicher, wie die Griffe am sinnvollsten sind. Vorerst reicht mir das aber so. Hier zu sehen ist ein vertikal angenageltes Holzstück. Bei diesen Griffen muss man recht gezielt die Haue platzieren. Und auch bei der Belastung des Eisgerätes muss man aufpassen, dass man es nur nach unten belastet.  

Ebenfalls habe ich Hölzer quer über die Spalten genagelt. Diese kann man entweder seitlich nur mit der Spitze nutzen oder wie man hier sieht als großen „Hook“.

Natürlich ist dies kein Ersatz für das Klettern am Eis. Ich kann aber die Handhabung der Geräte und gefühlvolles Hooken üben. So kann ich auch im Hochsommer etwas an meiner Technik und Ausdauer arbeiten.
Ein von mir gestecktes Ziel ist, dass ich in der kommenden Saison die Figure 4 schaffe. Hierzu werde ich meine Trainingsstätte noch etwas ausbauen.