Lindnerhof-Taktik / HQG Neuheiten 2018

Diese Woche stellte die Firma Lindernhof Taktik in ihrem Headquater in Lenggries einige Produktneuheiten für das Jahr 2018 vor. Lindernhof ist seit jeher bekannt qualitativ hochwertige und für die Ansprüche von SOF und SF zugeschnittene Produkte anzubieten. 
HQG vereint Lindnerhof mit weiteren High-End Artikel der Firmen Eberlestock, Arc’teryx LEAF und Mystery Ranch in einem übersichtlichen Online-Shop.
  

Schiesskissen LT_1_644

Die kleinsten Dinge sind manchmal genau die, die den feinen Unterscheid machen, der zum Erfolg beiträgt. Daher fange ich bei diesem Beitrag mit dieser magischen Kleinigkeit an. Ein Schießkissen…. 
Features: modellierbare Füllung, geringes Gewicht, belastbare Konstruktion und mehrere Befestigungsmöglichkeiten.

Modularer Rucksack HL_1_334

Wie die neue Definition von Modular wirkt der neue Rucksack. Die verschiedensten Möglichkeiten den Rucksack mit Chest Rigg, Plattenträger oder anderer Ausrüstung zu kombinieren machen diesen Rucksack zu einem Verwandlungskünstler, der für scheinbar alle Situationen adaptierbar ist.
Features: Vollwertiges Rückenteil, integriertes Plattenfach und abnehmbare Helmhalterung.

Weitere Leckerbissen

Besonders aufgefallen sind diese Krägen der Extraklasse. Entwickelt für maritime Einsatzkräfte sorgt dieser Artikel für das gewisse Extra an Sicherheit auf Übung und im Einsatz.

Nun gibt es auch viele Taschen, die vorher nur für den Behördenmarkt bestimmt waren, auch für den Otto Normalendverbraucher. Darunter die unten am Plattenträger zu sehende Bauchtasche.

Chest Rigs, kombinierbar

Die neueren Chest Rigs von LHT sind alle kombinierbar. Mit entsprechenden Adaptern auch mit dem Plattenträger und den Schutzwesten. Neben Gewichtsersparnis wurde auch wieder mehr Schwerpunkt auf Tragekomfort und Anwenderfreundlichkeit gelegt. 

Edelrid Tactical Line

Im Rahmen einer vielversprechenden Kooperation mit der bewährten und bekannten Firma EDELRID hat LHT sein Sortiment auch auf den Bereich der persönlichen Schutzausstattung erweitert. In dieser Linie sind mehrere Sitzgurte, Hüftgurte, Lanyards sowie Zubehör im Angebot. Die ersten Artikel kann man bereits im HQG Onlineshop bestellen.

Taktischer Harness

Hier zu sehen ist der Taktische Abseilgurt. Dieser leichte Gurt kann als Riggers Belt solo oder in Verbindung mit einem Battle Belt verwendet werden. Sobald gefordert kann der Nutzer den Gurt mit den Beinschlaufen zu einem vollwertigen Abseilgurt umwandeln. Die innovativen Triple Lock-Schnallen sorgen für das geringe Gewicht bei voller Belastbarkeit.

Die Leg Loops sind aus einem leichten und luftdurchlässigen Netzmaterial. So sind sie platzsparend in einer Beintasche zu verstauen. Verfügbar werden Gürtel und Beinschlaufen in den Farben Schwarz, Oliv und Sand sein (Farbbezeichnung kann variieren).

Führung durch die Firma

Neben der Vorstellung wurden wir auch durch die Firma geführt. Die Führung begann bei dem Rohmaterial im Lager. Hier findet man – wie erwartet – nur das hochwertigste Material um den Ansprüchen der spezialisierten Kunden gerecht zu werden.

Durch die Ausführung wichtiger Arbeitsschritte in den heimischen Hallen kann Lindnerhof den hohen Standard halten und ist dynamisch im Handeln. Muster für Behördenkunden können direkt vor Ort von Fachpersonal gefertigt werden. Hier entfallen große Umwege über Fernost.

Besonders interessant war auch die genau durchplanten Arbeitsschritte. Auch mal die Maschinen in Arbeit zu sehen war sehr interessant. Hier sieht man den Zuschnitt von Teilen für einen Plattenträger. Auch ein Lasercutter ist vor Ort.

In der firmeneigenen Näherei werden Produkte MADE IN GERMANY gefertigt. Dass einige Arbeitsschritte bei anderen Produkten outgesourced werden müssen, sollte aber jedem klar sein.    

Fazit

Auf der IWA 2018 wird es also wieder neue Produkte zu sehen geben. Auch hier im Blog werde ich auf ein paar Artikel bald genauer eingehen. Und spätestens nach einem Besuch bei Lindnerhof-Taktik ist einem bewusst, dass diese Männer nicht nur Ahnung davon haben, wie man einen geilen Plattenträger baut – Sondern auch ein wirklich cooles Firmengebäude hat. Das Innere werde ich auf Fotos aber nicht weiter entzaubern.

High Quality Gear

Lindnerhof-Takik

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Kurzausflug in die Berge

Die freien Tage habe ich genutzt um meiner Freundin die Grundlagen des alpinen „Wanderns“ zu vermitteln. Einen Adventure Vlog zu dieser Tour wird es nicht geben. 

Das Wetter hat dabei tatkräftig unterstützt. Durch die Abwechslung von Regen, Wind, Graupel, Schnee und Sonnenschein wurde die Wertigkeit der richtigen Ausrüstung und deren sinngemäßer Verwendung deutlich.

Vor der Tour musste ich die Ausrüstung aber erst vorbereiten. Meine Petzl Sarken und Vasak Steigeisen habe ich geschärft.

Meine Felshaken habe ich mit FrogLube gegen Feuchtigkeit und Rost geschützt.

Geparkt haben wir in Zug, Lech. Von dort aus sind wir ein Stück das Tal Richtung Ravensburger Hütte. Der Bachlauf versorgte uns mit frischem Wasser. Neben dem Katadyn BeFree habe ich auch einen Steripen zur Aufbereitung des Wassers genutzt.

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Jetzt im Test: Edelrid Mega Jul + Micro Jul

Ein vielseitigstes Sicherungs- und Abseilgerät aus Edelstahl-Feinguss für eine lange Lebensdauer. Dieser Autotuber überzeugt durch geringes Gewicht und einfache Bedienung. Die beiden Varianten sind für die verschiedenen Seilduchmesser ausgelegt.
Micro Jul: 6,9 bis 8 mm
Mega Jul: 7,8 bis 10,5 mm

Das Sicherungsgerät erzeugt im Falle eines Sturzes besonders viel Reibung. Das sorgt für das gewisse Extra an Sicherheit.

Erster Eindruck

Im ersten Moment wirkte das Gerät sehr zierlich und zerbrechlich. Das liegt wohl daran, dass ich persönlich recht dicke Tuber aus Aluminium gewohnt bin. Die anfängliche Skepsis wurde draußen am Fels schnell durch Begeisterung ersetzt.
Zuvor hatte ich am Doppelstrang immer mit einem manuellen Tuber gearbeitet. Nun die Möglichkeit zu haben diesen Sicherheitsfaktor auch am Doppelstrang zu nutzen, kommt mir sehr entgegen.
Die Konstruktion aus Stahl verträgt sich aber nicht uneingeschränkt mit Karabinern aus Aluminium. Auf Dauer können Alu-Karabiner Schaden nehmen. Ich habe mir daher den entsprechenden Karabiner aus Stahl zugelegt. Mit dem Stahlkarabiner zusammen wiegt das Set ungefähr so viel wie ein Grigri mit Alu-Karabiner.
Wichtig! In der Anwendung unterscheiden sich Micro und Mega Jul von anderen alpinen Tubern. Vor dem Benutzen unbedingt die Gebrauchsanweisung lesen und wie gewohnt vor jedem Sichern auf Funktion prüfen!

Hier zu sehen ist das Micro Jul mit dem Aprus Pro Dry Seil von Edelrid.

Einen Vergleich vom Micro und Mega Jul werde ich die nächsten Wochen posten. Bis dahin möchte ich die beiden erst etwas mehr benutzt haben, um diesen Geräten schon eine Wertung geben zu können.

Edelrid

Micro Jul

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Edelrid

Mega Jul

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Lightweight Karabiner

Wenn man viele Höhenmeter machen möchte kommt es auf jedes Gramm an. Ob nun an Kameraausrüstung oder Übernachtungsequipment – Gewicht kann man in jedem Bereich sparen. Ich bin zwar selber kein UL Backpacker, achte aber auch gerne etwas auf das Gewicht.

Auch bei sicherheitsrelevanter Ausrüstung kann man Gewicht sparen. Und dies auch ohne große Abstriche machen zu müssen. Besonders wenn man mit Klemmkeilen und anderen Sicherungsmitteln arbeitet, kann man an Schnappern einiges an Gewicht sparen. Bei meiner Suche nach leichten Expressen und Schnappern für meine Cams und Hexs habe ich mich auf zwei verschiedene Karabiner festgelegt. In diesem Beitrag möchte ich diese beiden grob miteinander vergleichen.

Zum einen der Nineteen G von Edelrid, zum anderen der Ange S von Petzl

Edelrid Nineteen G 

Gewicht: 19g
Bruchlast, längs: 20kN
Bruchlast, quer: 7kN
Bruchlast, offen: 7kN
Öffnung: 17mm

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Petzl Ange S

Gewicht: 28g
Bruchlast, längs: 20Kn
Bruchlast, quer: 7kN
Bruchlast, quer: 9kN
Öffnung: 23mm

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Meine Expressen habe ich fast alle mit dem Petzl Ange versehen. Besonders bei den verlängerbaren Expressen finde ich den Ange wegen der flachen Nase angenehmer. Beim Nineteen G bleibt man mit dessen Nase gerne mal hängen.
Den Nineteen G nutze ich bei meinen Friends/Cams und meinen Hexentrics. Durch die vielen verfügbaren Farben kann man die Ausrüstung übersichtlich sortieren.Mit Handschuhen lassen sich beide Karabiner nicht sonderlich gut bedienen. Eine Lösung hierfür ist der Petzl Ange L. Dieser ist etwas größer und wiegt 34g. 

Sooo viel buntes Zeug!

Vor einiger Zeit hatte ich mir nicht vorstellen können, dass meine Ausrüstung sich dermaßen verändert. Ich achte zwar nach wie vor auf gedeckte und natürliche Farben. Aber besonders bei der sicherheitsrelevanten Kletterausrüstung ist dies nicht immer möglich und vor allem auch nicht unbedingt praktisch.

Anfangs achtete ich darauf, dass möglichst alles schwarz ist. So werden Reflexionen vermieden. Beim einfachen Top-Rope klettern oder reinen Abseilen ist das auch ohne weiteres möglich. 

Nach und nach fing ich aber an mich für das alpine Bergsteigen und Klettern zu interessieren. Daher benötige ich nun deutlich mehr Equipment als vorher. Da im Gebirge auch jedes Gramm eine Rolle spielt, zählt für mich nun das Gewicht und die Funktionalität mehr als die Farbe.

Ein großer Vorteil der bunten Farben ist, dass man die Sachen einfacher erkennen kann. So erkenne ich zum Beispiel die Größen der Klemmgeräte oder welcher Karabiner an den Haken und welcher ans Seil kommt. Ebenfalls kann ich unerfahrene Begleiter so besser anweisen.

Meine alpine Ausrüstung ist inzwischen recht umfangreich. Von verschiedenen Seilen über diverse Klemmvorrichtungen bis hin zum Eisgerät ist alles vorhanden.

Mit dem Thema setze ich mich nun seit über einem Jahr intensiv auseinander. Daher werde ich auf dieser Homepage bald mehr Informationen, Wissen und Berichte zu Bergsport- und Kletterausrüstung veröffentlichen.

Jetzt im Test: Helikon-Tex Defender Mk2

Das Defender Mk2 Shirt ist aus der Urban Line von Helikon-Tex. Das Shirt hat einige Taschen und trägt sich angenehm. Der erste Eindruck ist positiv. Ich werde das Shirt von nun an bei diversen Outdoor Aktivitäten und vermutlich auch bei meiner nächsten Tour in den Bergen tragen. 
Zum Produkt: Defender Mk2 


Ebenfalls habe ich von Helikon-Tex nun auch den Firespark im Test. Dieser robuste Feuerstahl aus der Bushcraft Line hat eine Öse für einen Fangriemen und ein wasserdichtes Fach für Zunder oder Brandbeschleuniger. Die Funken sind heiß und brennen lange. 
Zum Produkt: Firespark 

 

Jetzt im Test: Optimus Crux Lite

Ergänzend zu meinem Kocher-Sortiment habe ich nun den leichtgewichtigen Crux Lite aus dem Hause Optimus im Test.

Wenn Du so minimalistisch veranlagt bist, dass Du deine Zahnbürste kürzt und die Etiketten aus den Jacken trennst, weil Du Gewicht sparen willst, dann ist der Optimus Crux Lite ein Kocher nach Deinem Geschmack. Er bietet alle Funktionen des federleichten Crux, kommt aber mit 11 Gramm weniger daher, da wir auf den Klappmechanismus verzichtet haben. Der verlässlich robuste Kocher hat einen leistungsstarken 3000-Watt Brenner, der die Hitze optimal verteilt. Damit kochst Du Dir bei einer Hungerattacke schnell und einfach Dein Essen – entweder durch langsames Köcheln, schnelles Kochen oder Maximalhitze ohne Anbrennen.

Daten

Brennstoff: Gas
Brenndauer bei 220g: 90 Minuten bei voller Leistung
Leistung: 3000 Watt
Durchschnittliche Kochzeit für 1L Wasser: 3 Minuten
Gewicht: 72g

Erster Eindruck

Der Kocher überzeugt mich besonders durch das geringe Maß und Gewicht. So kann man ihn auch recht einfach im Daypack mitführen. Im Gefechtsdienst ist so in der Mittagspause schnell eine warme Mahlzeit oder ein Kaffee gekocht.
Der Kocher scheint aber verhältnismäßig empfindlich auf Wind zu reagieren. Hier empfiehlt sich ein Windschutz. 

Ich werde den Kocher primär dann nutzen, wenn ich Gewicht sparen möchte. Der erste Eindruck ist ganz klar POSITIV Den Bericht zu dem Kocher werde ich vermutlich Anfang 2018 schreiben.

Optimus Stoves

Crux Lite

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Jetzt im Test: Edelrid Ohm

Lange Zeit musste man sich beim Klettern einen möglichst gleichschweren Partner zum sichern aussuchen um zusätzlichen Aufwand zu verhindern.

Einen leichteren Partner oder Partnerin musste man mit zusätzlichen Gewicht oder einer Verankerung am Boden ausstatten.

Nun gibt es dafür aus dem Hause Edelrid eine Lösung: Das Edelrid Ohm ist ein Widerstand, der in die Sicherungskette eingebaut wird. Das Gerät kommt an die Stelle der ersten Expresse.

Erster Eindruck

Das Gerät hat ein recht hohes Gewicht von XXXg. Das Gerät soll nur bei Belastung im Falle eines Sturzes oder zum ablassen des Kletterers den Seilwiderstand erhöhen. Die Höhe des Widerstandes ist abhängig vom Winkel und daher auch mit der richtigen Handhabung des Gerätes verbunden.

Gestern habe ich mit meiner Freundin das Edelrid Ohm zum ersten Mal beim klettern getestet. Dazu waren wir im Donautal am Aussichtsfelsen. Benutzt haben wir ein 10mm Seil von Edelrid.

Meine ca 40kg leichtere Freundin konnte mich dank des Edelrid Ohm gezielt abseilen ohne komplett in die erste Expresse gezogen zu werden. Sie wurde aber dennoch etwas in Richtung Wand gezogen. Bei einem Sturz würde sich das Seil durch die Trägheit aber sicherlich noch etwas mehr in die Verjüngung vom Ohm drücken und daher mehr bremsen. 

Genauere Daten und Eindrücke folgen dann im Testbericht zu diesem Produkt.

Klettern im Donautal

Am Wochenende war ich mit meiner Freundin im Donautal klettern. Wir betreiben diesen Sport noch nicht lange zusammen. Daher tasten wir uns noch recht langsam ran.

Für mich ist in der Anfangsphase vor allem die Sicherheit wichtig. Ein falscher Knoten oder die Hand am falschen Seil kann schwerwiegende Folgen mit sich ziehen. 
Das GriGri Plus von Petzl ist auch für Anfänger gut geeignet. Nach einer guten Einweisung ist es recht einfach mit diesem halbautomatischen Sicherungsgerät zu sichern. Durch den Gewichtsunterschied von ca. 40kg entsteht beim Sichern aber ein kleines Problem: Wenn ich als schwerere Person klettere und dabei stürze, wird meine Freundin bis in die erste Expresse hochgezogen. Auch beim Abseilen zieht mein Gewicht sie vom Boden weg. Auf diesem Bild erkennt man, dass sich meine Freundin am Baum gesichert hat um diesen Ruck zu verhindern. Das ist aber leider nicht immer möglich. Um dieses Problem zu beheben gibt es einen kleinen Helfer von Edelrid. Das Ohm werde ich mir bald zulegen und dann davon berichten. 

Vorher waren wir schon einige male Klettern und/oder Abseilen. Aber dieses mal hatten wir zusammen das erste mal eine Mehrseillänge zu überwinden. Alleine oder mit jemandem anders hatte ich das schon gemacht gehabt. Die Routen waren mit ausreichend Bohrhaken versehen. Teils habe ich ergänzend mit Klemmkeilen gearbeitet. Die Route Opakante am Schreyfels war für uns als Einstieg und zum Üben sehr gut geeignet.

Das Sichern mit GriGri2 und GriGri Plus hat gut funktioniert. Man hat aber deutlich gemerkt, dass das GriGri Plus bei dem 8,9mm Seil besser greift als beim GriGri 2.

Ansonsten habe ich auch wieder einiges an Ausrüstung getestet. Darunter die Outdoor Tactical Pant von Helikon-Tex, ein Shirt von Applied Orange und den Team Wendy Exfil SAR Helm.

Wir werden in Zukunft wohl öfter auch mal im Donautal klettern. Dazu haben wir uns einen Kletterführer gekauft, mit dem man die Felsen und die Routen leicht finden kann,

Klettern in Steinwand, Rhön

Die Tage war ich mit meiner Freundin bei Steinwand klettern. Der Felsten ist mit einer Vielzahl von Routen der verschiedensten Schwierigkeitsgrade ausgestattet. Die Routen sind mit Bohrhaken vorbereitet. Auch niedrige Boulderfelsen sind vorhanden. 

Man kann auch mit Klemmkeilen, Friends und anderen Hilfsmitteln arbeiten. Das setzen von Felshaken und die Nutzung von Magnesium ist jedoch untersagt.

Schwerpunkt hatten wir dieses Mal auf die richtige Abstimmung und einige Grundlagen gesetzt.

An Ausrüstung hatten wir einiges dabei. Ein paar der Produkte werde ich bald in neuen Testberichten vorstellen. Unser bevorzugtes Sicherungsgerät war das Petzl Grigri Plus. Dieses funktioniert selbst mit dem 8,9mm Seil zuverlässig.

Das Seil ist das 8,9mm Swift Pro Dry von Edelrid. Für derartige Unternehmungen werde ich mir aber bald ein anderes Seil holen.

Als Gurt habe ich dem Arc’teryx X350a Harness genutzt. Ein Bericht zu diesem Gurt folgt bald. Ansonsten hatte ich eine Menge Karabiner von Petzl, darunter auch der Petzl Ange, im Einsatz.

In einer Pause haben wir uns mit dem Optimus Polaris Kocher eine leckere Warmmahlzeit von Trek’N’Eat zubereitet. Meine Hose ist die OTP von Helikon-Tex.

Alles in allem war es eine runde Sache. Ich werde bald ein paar Videos zu dem Thema machen.

Abseilen mit OpA-FW

Dieses Wochenende habe ich mit meinem Team einige Dinge gemacht. Neben dem BBQ, Beobachtungsübungen und etwas Action haben wir uns auch abgeseilt. Dies zuerst unter einfachen Bedingungen und später in einer taktischen Lage.
Das Abseilen gehört für uns zu einer Grundfähigkeit, die jeder beherrschen muss. Im Gelände finden sich immerhin immer wieder Hindernisse, die sich nicht anders überwinden lassen.

Alena war so nett und zu begleiten und ein paar Fotos zu machen. Ihr findet sie auf Instagram: elliie_oo

Ich war mit Einsatzkampfjacke und Einsatzkampfhose von Leo Köhler Oliv gekleidet. Ebenfalls zu sehen sind zwei Smocks von Sabre. Mein Boonie ist der Sierra-313 RECCE Boonie in Desert Night Camo.

Als Gurt habe ich den E220 Harness von Arc’teryx getragen. Dieser ist unter dem Smock und daher nicht zu sehen. Den x350a Harness habe ich ohne Beinschlaufen als reinen Materialgurt getragen.

Das Seil ist das Apus Pro Dry 7,9mm Halbseil von Edelrid. Als Abseilgerät nutze ich den ATC-Guide von Black Diamond.

Alles in allem war es ein super Wochenende, an dem ich wieder einiges an Ausrüstung bei bedingt gutem Wetter nutzen konnte. Diese Erfahrungen fließen wieder direkt mit in meine Testberichte mit ein.

Neue Produkte von Katadyn

Auf der diesjährigen Messe OutDoor in Friedrichshafen hat die Katadyn ein paar neue Produkte vorgestellt. Ich habe mich bei meinem Besuch auf der Messe auch nur auf den Stand der Katadyn Group beschränkt. Daher folgt zu dieser Messe kein weiterer Beitrag.

Besonders gut hat mir die Erweiterung der BeFree Familie gefallen. Der leichte und kompakte Filter ist bald auch als 1L und 3L Variante verfügbar. Die 0,6L Variante habe ich in meinem Testbericht vorgestellt: Katadyn BeFree Wasserfilter

Desweiteren gibt es nun die Optimus Brennstoffflasche mit einem Volumen von 1,5L und die Trek’N’Eat Mahlzeiten haben eine neue Verpackung bekommen. Erhältlich sind die neuen Produkte ab Herbst 2017 / Anfang 2018.

Genauere Details zu den Produkten folgen bald 😉

Jetzt im Test: Jerven Original Biwacksack JERVENDUKEN FJELLDUCKEN

Schon auf der IWA 2014 habe ich mir die Produkte von Jerven angeschaut. Die durchdachten „Biwacksäcke“ der norwegischen Firma richten sich primär an Jäger. Aber auch für Scharfschützen, Tierfotografen, Bushcrafter und andere ist dieses magische Tarp interessant. Nachdem ich dieses Produkt fast aus dem Blick verloren hatte, findet man es nun beim TACWRK Berlin: Jerven bei TACWRK

Der Jerven Biwaksack, der seit seiner Erfindung im Jahr 1983 auch gerne „der arktische Lebensretter aus Norwegen“ genannt wird, hat in den letzten 30 Jahren das Outdoor-Leben norwegischer Jäger und Soldaten grundlegend verändert und wird heute auch von vielen Nato-Mitgliedsstaaten eingesetzt. Für den Jerven „Duken“, den Jerven Biwaksack, gibt es unzählige, ganz verschiedene Anwendungsbereiche. In erster Linie wurde er als wind- und wasserdichter Poncho/Windschutz für Jäger konzipiert, kann aber genauso gut als Behelfsbiwak oder flexibel einzusetzende Zeltplane/Persenning genutzt werden. Der Jerven Biwaksack kann sowohl Sie, als auch Ihren Rucksack vor Niederschlag und Kälte schützen. Oder als Dachkonstruktion für die ganze Wandergruppe aufgeschlagen werden. Er kann auch als Schlafsack oder Überzug für den Schlafsack dienen. Dank seiner Vielseitigkeit und des durchdachten Designs kann der Jerven Biwaksack genau so eingesetzt werden, wie er jeweils gebraucht wird. 

Direkt nachdem dieses Wunderstück bei mir ankam, habe ich es zwei Nächte bei wechselhaften Wetter benutzt. Zum Abspannen habe ich die Metallösen mit Shockcord versehen.

Ich habe mich für das „Mountain Camo“ Muster entschieden. Durch dieses feine Muster lässt sich das Tarp kaum von Felsen unterscheiden.

Auch wenn das gute Stück Biwacksack heißt, nutzt man es wohl eher als Tarp oder Poncho. Durch die Größe finden auch zwei Personen Platz.

Auch als „Poncho“ oder Ansitzsack bietet der Sack einen guten Schutz vor Wind und Wetter. Die Beschichtung im Inneren sorgt für etwas Wärme.

Trotz einem Gewicht von nur 600g ist das Produkt recht belastbar. So kann man es auch ohne große Bedenken über Felsen spannen. Hier kommt das Tarnmuster wieder gut zur Geltung.

Der Tarndruck ist beeindruckend. Ob nun als Tarp aufgespannt oder als Wetterschutz benutzt – im richtigen Gelände wird man unsichtbar.

Jerven leistet gute und hochwertige Arbeit. Ich bin mir sicher, dass ich mit diesem Produkt lange Freude haben werde. Vor Allem der Tarndruck gefällt mir sehr gut. 


Ich werde den Jerven Biwaksack die nächsten Wochen weiter testen und fotografieren. Wenn ich dann soweit bin, werde ich einen ausführlichen Bericht zu dem Produkt veröffentlichen. Wer jetzt schon überzeugt ist, findet die Produkte von Jerven bei TACWRK.

Jerven

bei TACWRK

Zu den Produkten

Berichte: Filter, Topf und Kocher

Nachdem ich die Berichte nun schon öfter angekündigt habe, habe ich sie nun veröffentlicht. Ich habe mir wieder die Zeit genommen einige interessante Produkte für euch genauer unter die Lupe zu nehmen.

DER Filter für unterwegs

Katadyn BeFree Filter

Zum Bericht

DER Kocher für ÜBERALL

Optimus Polaris Optifuel

Zum Bericht

Kochen wie zu Hause

Optimus Terra Xpress HE

Zum Bericht

Mit diesen drei Produkten im Set kann man auf ausgedehnten Touren viel anfangen. Vom schmelzen von Schnee, über das Filtern von Wasser bis hin zur fertigen Outdoormahlzeit. Eine Vielzahl an passenden Produkten kann man direkt über die Katadyn-Group beziehen.

Katadyn, Optimus, Trek'N'Eat

Katadyn-Group DE

Alle Produkte finden

Hilleberg Farbvergleich: Sand / Grün

Ich habe mir vor einiger Zeit ein Hilleberg Unna gekauft. Da ich auf gedeckte und natürliche Farben achte musste ich mich zwischen Grün und Sand entscheiden. 

Im Internet habe ich dazu keinen wirklichen Vergleich gefunden. Da ich die Möglichkeit hatte die Packsäcke des Zeltes in beiden Farben zu fotografieren, habe ich micht entschlossen diese hier in meinem Blog kurz zu vergleichen. 


Links zu sehen ist die Farbe Sand. Rechts das Grün. Als zusätzliche Farbreferenz dient eine Tasche in Multicam. Die Vergleichfotos sind im Frühling entstanden.

Auf einer Wiese:

Im Bewuchs am Waldrand/im lichten Wald:

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