Mit Freundin im Gebirge

Am Wochenende war ich mit meiner Freundin wieder im Vorarlberg unterwegs – Auf Instagram konnte man uns wieder live dabei verfolgen. Vorher hatte ich sie schon langsam an das alpine Umfeld herangeführt. Daher konnten wir bei dieses Tour zwei Nächte im Freien schlafen und einige Höhenmeter machen. Primär gehe ich mit meiner Freundin klettern. Daher bringt sie die nötige Trittsicherheit für den ungesicherten Steig zur Roten Wand mit. 
Einen Adventure Vlog zu dieser Tour wird es nicht geben. Jedoch eine Menge an Bildern für Testberichte, Instagram und diesen Bericht hier.

Aber nun mal langsam … wie gewohnt hier der Bericht zur Tour in chronologischer Reihenfolge. Die Bilder habe ich zwar wieder zum größten Teil mit meiner Canon 5DS R gemacht, aber diesmal alle am Handy in Lightroom CC bearbeitet und dann am PC über Lightroom CC gespeichert.

Tag 1 – Aufstieg

Am ersten Tag sind wir mit dem Auto zum Parkplatz am Formarinsee gefahren. Die Mautstraße ist ab dem späten Nachmittag befahrbar. Am Parkplatz angekommen konnte man schon die ersten Gipfel Richtung Rote Wand sehen.

Zuerst geht es ein Stück runter Richtung Formarinsee. Von dort aus geht nach rechts ein Weg ab, der dann zur Roten Wand hinauf führt. Meine Freundin hat als Rucksack den Fjällräven Kajka 55 W. Wir haben die Ausrüstung unter Berücksichtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit verteilt.

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Video: Adventure Vlog 18

Das Video zu meiner Tour letzten Monat ist nun online. Aufgrund der hohen Nachfrage diesmal wieder in Englisch.

Gepäck: 35kg
Schwerpunkte: Carinthia G145 + Ultra Jacket, Optimus Svea, Erkundung Route an Rote Wand.
Temperatur: 20°C Tags, 3°C Nachts
Wetter: Sonnig / Bewölkt
Kamera: Canon EOS 5Ds R, GoPro Hero 5 Black

Mein ausführlicher Bericht zu dieser Tour: Drei Tage im Vorarlberg 2

Von Zug hoch auf die Rote Wand

Seit einiger Zeit hatte Wolfgang das Anliegen mal mit mir zusammen in die Berge zu gehen. Wir kennen uns schon seit Jahren und hatten vorher schon recht viel in Rhön und Spessart unternommen – Jedoch noch nicht im Gebirge. Für mich war klar, dass ich Wolfgang die Schönheit des Vorarlbergs in Österreich zeigen sollte. Da ich die Strecke schon kenne, war für mich die zeitliche Einschätzung recht einfach. Und die Gegend um den Formarinsee und die Rote Wand ist so schön, dass ich immer wieder gerne hier her komme.

Wetter: Bewölkt/Nebel
Temperatur: 13°C/3°C
Gepäck: 23kg
Müll: 200g
Dauer: 3 Tage
Strecke: ca. 30km
Schwerpunkte: Carinthia G145, Helikon-Tex Windrunner

Tag 1 – Die Ankunft

Etwas später als geplant sind wir am Donnerstag losgefahren und kamen gegen 1800 in Zug, Lech an. In Zug konnten wir bei einem befreundeten Wirt parken. Von dort aus sind wir den Lechweg Richtung Formarinsee gelaufen.

Dann sind wir ein Stück per Anhalter gefahren und haben ca. 15 Minuten oberhalb des Formarinsees übernachtet.

Tag 2 – Der Aufstieg

Morgens im Nieselregen aufgewacht war die Stimmung an sich zwar gemischt. Aber die mystisch anmutende Stimmung des nebeligen Formarinsee und Umgebung war sehr ansehnlich. Übernachtet habe ich in einem Observer Biwaksack und einem Carinthia G145 Schlafsack. Die Außentemperatur lag Nachts bei 7°C.

Zum Frühstück habe ich mir Müsli gegönnt. Für meine Touren mische ist mir Seitenbache Müsli mit Vollmilchpulver von Trek’N’Eat. Das ganze packe ich in einen Gefrierbeutel. So habe ich eine sehr leichte Mahlzeit mit viel Nährwert. Ich muss nur Wasser hinzugeben.

Da ich den Weg und die Wasserversorgung kenne, sind wir mit nur möglichst wenig Wasser im Rucksack losgelaufen. 1,5 Liter waren genug. Immerhin konnten wir oben auf dem Plateau an einem kleinen Staubecken unsere Reserven auffüllen. Hier haben wir unsere Wasserreserven auf 100% aufgefüllt. Ich hatte nun 7,5L dabei. Ich konnte mich leider nicht genau erinnern, wie die Wasserversorgung hinter der Roten Wand ist. Ich erinnere mich zwar an eine Quelle – Aber wusste nicht, ob diese ganzjährig ergiebig ist.

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