Video: Adventrue Vlog 22

Nun ist das deutschsprachige Video zu meiner vorangegangenen Tour im Vorarlberg online. Ich musste wegen des starken Schneefalls die Route drastisch abändern … Daher hatte ich auch erst überlegt das Video erst gar nicht hochzuladen. 
Beim Schneiden habe ich dann aber auch bemerkt, wie viele Infos doch in diesem Video stecken. Und da die Nachfrage nach diesem Video eh recht hoch war, ist es nun auf Youtube verfügbar.
Den Link zum Beitrag zu der Tour findest du unten 😉

Beitrag zur Tour 

Pulverschnee im Vorarlberg

Dieser Bericht enthält Produktplatzierungen.

Bevor das Jahr 2018 zu Ende ist war ich mal wieder im Lechquellgebirge unterwegs.

Dauer: 3 Tage / 2 Nächte
Gepäck: 25kg Rucksack + Pulka + Ski
Zusatzausrüstung: Ski, Pulka
Schwerpunkte: Carinthia Ultra Shirt, Carinthia G250
Temperatur Draußen/im Zelt: 1. Nacht: -6°C/-4°C, 2. Nacht: -17°C/-12°C

Tag 1

Morgens bin ich aus Tübingen losgefahren. Dann war ich nach ca. 4 Stunden Fahrt im verschneiten Lech. In Zug durfte ich bei einem Anwohner parken mit dem ich mich durch Zufall unterhalten hatte. So konnte ich direkt von Zug aus mit Ski an den Füßen das Tal hinter Richtung Formarinsee laufen. Die Temperatur lag bei ca. -4°C.

Wegen des starken Schneefalls bin ich noch aus dem bewaldeten Gebiet heraus gelaufen. Immerhin können Bäume unter Schneelast brechen. Auch wenn das bei den „abgehärteten“ Bäumen hier eher unwahrscheinlich ist. Das Zelt habe ich zum ersten Mal bei diesem Wetter genutzt. Mir war bewusst, dass das Netzinnenzelt bei der Kälte nicht gerade von Vorteil sein wird. Aber immerhin möchte ich das Zelt testen um einen aussagekräftigen Bericht schreiben zu können. Also habe ich mich auf einer Lawinensicheren Freifläche durch den lockeren Pulverschnee gegraben und dann auf festerem Schnee das Zelt aufgebaut.

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Roadtrip Italien 2018

Wie man die letzten Wochen auf Instagram verfolgen konnte, habe ich mit meiner Freundin einen Roadtrip durch Italien gemacht. Der Urlaub war recht spontan geplant. Und das bewusst nach der regulären Urlaubszeit. So hatten wir Strände für uns alleine und viel Platz auf den Campingplätzen.

Zeitraum: Mitte Oktober
Dauer: 7 Tage
Temperatur: Tagsüber um die 22-27°C
Übernachtungen: 5 Nächte auf Campingplatz im Zelt (Hilleberg Unna), 2 Nächte im Auto (Golf VII)
Strecke: 3400km
Maut: ca. 180€
Aktivitäten: Im Meer schwimmen, Auto fahren, Essen, Enstpannen, Wandern, Klettern und Auto fahren 

Allgemeines zur Tour

Tag 1 – Von Nähe Sigmaringen nach Riva del Garda an den Gardasee
Tag 2 – Am Gardasee den „Schmugglerweg“ gegangen. Danach weiter nach Porto Salvo
Tag 3 – Nach Rio Claro. Schwimmen, essen, schlafen.
Tag 4 – Schwimmen im Meer, einkaufen in Terracina und erkunden von Kletterfelsen bei Superlonga
Tag 5 – Von Rio Claro nach Sorrento. Erkunden von Kletterfelsen bei Punta Campanella
Tag 6 – Klettern bei Punta Campanella bei Marina del Cantone, danach nach Lazise am Gardasee.
Tag 7 – Zum Markt nach Peschiera del Gard, danach zum Salewa Outlet bei Verona. Danach nach Hause Nähe Fulda.

Bei diesem Bericht möchte ich weniger auf die Tour als solches eingehen. Sondern mehr auf die Ausrüstung und einzelne Unternehmungen. Im Schlusswort fasse ich aber auch unsere Erfahrungen und Einschätzungen grob zusammen.
Dieser Bericht enthält Produktplatzierungen! Einige der vorgestellten und verlinkten Artikel wurden mir zur Verfügung gestellt.

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Mit Freundin im Gebirge

Am Wochenende war ich mit meiner Freundin wieder im Vorarlberg unterwegs – Auf Instagram konnte man uns wieder live dabei verfolgen. Vorher hatte ich sie schon langsam an das alpine Umfeld herangeführt. Daher konnten wir bei dieses Tour zwei Nächte im Freien schlafen und einige Höhenmeter machen. Primär gehe ich mit meiner Freundin klettern. Daher bringt sie die nötige Trittsicherheit für den ungesicherten Steig zur Roten Wand mit. 
Einen Adventure Vlog zu dieser Tour wird es nicht geben. Jedoch eine Menge an Bildern für Testberichte, Instagram und diesen Bericht hier.

Dauer: 2 Nächte
Müll: 300g

Aber nun mal langsam … wie gewohnt hier der Bericht zur Tour in chronologischer Reihenfolge. Die Bilder habe ich zwar wieder zum größten Teil mit meiner Canon 5DS R gemacht, aber diesmal alle am Handy in Lightroom CC bearbeitet und dann am PC über Lightroom CC gespeichert.

Tag 1 – Aufstieg

Am ersten Tag sind wir mit dem Auto zum Parkplatz am Formarinsee gefahren. Die Mautstraße ist ab dem späten Nachmittag befahrbar. Am Parkplatz angekommen konnte man schon die ersten Gipfel Richtung Rote Wand sehen.

Zuerst geht es ein Stück runter Richtung Formarinsee. Von dort aus geht nach rechts ein Weg ab, der dann zur Roten Wand hinauf führt. Meine Freundin hat als Rucksack den Fjällräven Kajka 55 W. Wir haben die Ausrüstung unter Berücksichtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit verteilt.

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Video: Adventure Vlog 18

Das Video zu meiner Tour letzten Monat ist nun online. Aufgrund der hohen Nachfrage diesmal wieder in Englisch.

Gepäck: 35kg
Schwerpunkte: Carinthia G145 + Ultra Jacket, Optimus Svea, Erkundung Route an Rote Wand.
Temperatur: 20°C Tags, 3°C Nachts
Wetter: Sonnig / Bewölkt
Kamera: Canon EOS 5Ds R, GoPro Hero 5 Black

Mein ausführlicher Bericht zu dieser Tour: Drei Tage im Vorarlberg 2

Von Zug hoch auf die Rote Wand

Seit einiger Zeit hatte Wolfgang das Anliegen mal mit mir zusammen in die Berge zu gehen. Wir kennen uns schon seit Jahren und hatten vorher schon recht viel in Rhön und Spessart unternommen – Jedoch noch nicht im Gebirge. Für mich war klar, dass ich Wolfgang die Schönheit des Vorarlbergs in Österreich zeigen sollte. Da ich die Strecke schon kenne, war für mich die zeitliche Einschätzung recht einfach. Und die Gegend um den Formarinsee und die Rote Wand ist so schön, dass ich immer wieder gerne hier her komme.

Wetter: Bewölkt/Nebel
Temperatur: 13°C/3°C
Gepäck: 23kg
Müll: 200g
Dauer: 3 Tage
Strecke: ca. 30km
Schwerpunkte: Carinthia G145, Helikon-Tex Windrunner

Tag 1 – Die Ankunft

Etwas später als geplant sind wir am Donnerstag losgefahren und kamen gegen 1800 in Zug, Lech an. In Zug konnten wir bei einem befreundeten Wirt parken. Von dort aus sind wir den Lechweg Richtung Formarinsee gelaufen.

Dann sind wir ein Stück per Anhalter gefahren und haben ca. 15 Minuten oberhalb des Formarinsees übernachtet.

Tag 2 – Der Aufstieg

Morgens im Nieselregen aufgewacht war die Stimmung an sich zwar gemischt. Aber die mystisch anmutende Stimmung des nebeligen Formarinsee und Umgebung war sehr ansehnlich. Übernachtet habe ich in einem Observer Biwaksack und einem Carinthia G145 Schlafsack. Die Außentemperatur lag Nachts bei 7°C.

Zum Frühstück habe ich mir Müsli gegönnt. Für meine Touren mische ist mir Seitenbache Müsli mit Vollmilchpulver von Trek’N’Eat. Das ganze packe ich in einen Gefrierbeutel. So habe ich eine sehr leichte Mahlzeit mit viel Nährwert. Ich muss nur Wasser hinzugeben.

Da ich den Weg und die Wasserversorgung kenne, sind wir mit nur möglichst wenig Wasser im Rucksack losgelaufen. 1,5 Liter waren genug. Immerhin konnten wir oben auf dem Plateau an einem kleinen Staubecken unsere Reserven auffüllen. Hier haben wir unsere Wasserreserven auf 100% aufgefüllt. Ich hatte nun 7,5L dabei. Ich konnte mich leider nicht genau erinnern, wie die Wasserversorgung hinter der Roten Wand ist. Ich erinnere mich zwar an eine Quelle – Aber wusste nicht, ob diese ganzjährig ergiebig ist.

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