Carinthia Customer Event

Die Firma Carinthia hat dieses Jahr zum Kundenevent ins schöne Österreich eingeladen. Ich war für TACWRK vor Ort und habe mir zusammen mit einem Mitarbeiter die Firma und Produkte von Carinthia angeschaut. Ein Auszug aus der Webseite von Carinthia:

[…] Unser international agierendes Unternehmen hat seinen Ursprung in Kärnten, dem südlichsten Bundesland Österreichs. Seit nunmehr fast 70 Jahren steht die Herstellung von Schlafsäcken und Kälteschutzbekleidung für alle Klima- und Temperaturzonen im Vordergrund unserer Aktivitäten. Profis vertrauen auf Carinthia. Ob auf Expeditionen in der Arktis/Antarktis oder im Hochgebirge unter widrigsten Bedingungen bis hin zu militärischen Einsätzen in Krisengebieten, unsere Produkte sind dazu da, härtesten Anforderungen stand zu halten. […]“ mehr…

Goldeck-Textil

Am ersten Tag wurde morgens die Firma vorgestellt. Neben einem Fortrag zur Firma war auch eine Firmenführung mit inbegriffen. Besonders interessant fand ich die Information, dass die Firma ihre Produkte ausschließlich in Europa fertigt. Und das schon angefangen bei der G-Loft Faser.

Jacke TLG

Danach wurden die neuen Produkte vorgestellt. Darunter die TLG Jacke. Diese Jacke ist verschieden stark isoliert. Das macht sie zu einer funktionalen Jacke für die kalte Jahreszeit.
Die Jacke bietet etwas Isolation und Schutz vor Wind. Sie besitzt auch eine Kapuze. Diese wird wahrscheinlich nicht Helmkompatibel sein. 

Schlafsack G-250

Um die Lücke zwischen den -10 und -5 Grad zu schließen kam Carinthia nun mit dem G-250 auf den Markt. Der Schlafsack ist mit dem hochfunktionalen G-Loft Material gefüllt. Dieser Schlafsack hat bereits zwei Preise abgeräumt (Outdoor Magazin, Alpin Magazin). Da er für den zivilen Markt bestimmt ist kommt er in kräftigen Farben.

Auf zum Produkttest!

An die Vorstellung der Firma und Produkte wurde eine Unternehmung in den Bergen angeknüpft. Dazu wurden Produkte von Carinthia an die Besucher verteilt. So wurde der theoretische Teil der Produktvorstellung um einen wertvollen Praxisteil ergänzt.

An einer Hütte auf 1800m am Goldeck wurden Schneeschuhe und alpine Zusatzausstattung empfangen. Danach haben die motivierten Jungs von Survival.at die Führung übernommen und den weiteren Ablauf gestaltet. 

Nach einer kurzen Vorstellung und Einweisung in den weiteren Ablauf ging es durch den Schnee zu einer Schneegrube mit Feuerstelle, welche den zentralen Punkt für die nächsten Stunden darstellte.

Nun wurden in einer Gesprächssituation die Grundsätze des Survivals vermittelt. So wurde bei allen Besuchern Verständnis für die folgenden Anstrengungen geschaffen.

Schneehöhle bauen

Da für Verpflegung gesorgt war, konnten wir uns nun um den Shelter für die Nacht kümmern. Es folgt eine Einweisung in die Grundsätze zum schaffen einer Schneehöhle. Dabei wurden verschiedene Varianten abgebildet. Neben einer Ausführung für geringe Schneetiefe …

Wurde auch die Luxusklasse im tiefen Schnee für zwei Personen gezeigt.

Währenddessen konnten alle Besucher sich schon von der Funktion der Kälteschutzbekleidung überzeugen.

Nun durften sich alle Besucher auf die Suche nach einem geeigneten Platz für ihre Schneehöhle machen. Danach begann das wilde Graben. Bei Unsicherheiten oder Fragen waren die Instructors von Survival.at stets zur Stelle. So konnte jeder erfolgreich sein Schneehotel bauen.

Nun folgte der gemütliche Teil des Abends – Gemeinsam wurde am Lagerfeuer gekocht und verpflegt.

Die Schlafsäcke für die Nacht wurden natürlich auch von Carinthia gestellt. Neben dem Defence 4 wurde auch der G-350 ausgegeben. Da ich den Defence 4 schon öfter genutzt habe, habe ich mich für diese Nacht für den G-350 entschieden. Außerhalb des Schneeunterschlupfes lag die Temperatur nachts bei -11°C. Innerhalb im Eingangsbereich bei nur -4°C. Der G-350 Schlafsack war angenehm warm. Isomatte war bei mir die Exped Synmat7.

Schneeschuhwanderung auf den Gipfel

Für die Motivierten bestand die Möglichkeit morgens früh eine Schneeschuhwanderung auf den Goldeck Gipfel zu machen. Dabei wurden auch wieder die Carinthia Produkte getragen.

Der Weg zum Goldeck Gipfel war eine gute Möglichkeit weitere Punkte des alpinen Überlebens zu verdeutlichen. Mit dem leichten Gepäck kamen wir zügig voran.

Auf dem Gipel angekommen wurden wir dank der aufgehenden Sonne mit einem wunderschönen Anblick belohnt. Bei dem Gruppenfoto verschone ich dich von den Zensur-Pixeln 😉

Der Weg zurück zum Rest der Besucher wurde teils in alternativen Forbewegungsarten zurückgelegt.

100% Made in Europe

Alles in Allem war es ein super Event. Der Einblick in die Firma und die Personen hinter Carinthia haben mich von dieser Firma überzeugt. Nicht zuletzt wegen dem ‚100% made in Europe‘ werde ich diese Firma gerne weiterempfehlen.
Das ganze aber selbstverständlich nicht aus patriotischem Gedanke. Sonders aufgrund der Nachvollziehbarkeit der Produktionskette und der Stärkung der ‚regionalen‘ Industrie. Durch die gesetzliche Lage in Deutschland, Österreich und dem Rest Europas sollte man sich auch recht sicher sein können, dass weder Kinder ausgebeutet, noch Flüsse mit giftigen Chemikalien verseucht wurden.

Alle von mir auf diesem Event gemachten Bilder kannst du in folgender Galerie sehen: Carinthia Customer Event

ASMC war auch vor Ort: Beitrag von ASMC zum Carinthia Event