Best Sniper 2019 – Schweiz / Suisse

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Dieses Jahr war ich auf dem Best Sniper 2019 Wettkampf in die Schweiz eingeladen. Im Schwerpunkt habe ich Bilder gemacht, die Galerie ist ganz unten verlinkt. Ein Video auf Youtube folgt 😉 

Am Wettkampf nahmen Teilnehmer aus Schweiz, Italien und Frankreich teil. Alle hatten militärischen Hintergrund und gemischte Erfahrungen im Bereich ‚Sniper‘. Jedoch war es eine angenehme Atmosphäre aus Organisatoren und freiwilligen, motivierten Teilnehmern. Organisiert wurde das Event von ASSO-Sion. Um nicht das „Militär-System“ der Schweiz zu schildern würde ich Asso-Sion für deutsche Leser mit einer Art „Reservisten-Kameradschaft“ vergleichen.
Die Sprache war Französisch und Schweizer-Deutsch. Für mich als Deutscher war jedoch vieles einfach verständlich, weil einige Teilnehmer auch „Hochdeutsch“ sprachen.

Was wurde gemacht?

Bei dieser Competition nahmen die Teilnehmer immer als Zwei-Mann-Team teil. Diese Teams haben Karten, Zielfernrohre und anderes Material bekommen. Im Vornherein konnten sich die Teams im eigenen Bereich beüben und haben auch während des Wettkampfes einiges gelernt. Dienstliche Erfahrungen mit dem Scharfschützenwesen waren von Vorteil, jedoch nicht vorausgesetzt. 
Auf einem Übungsplatz mit den verschiedensten Schießbahnen mussten die Teilnehmer verschiedene Stationen anlaufen und dort ihr Können unter Beweis stellen. Um möglichst viele Stationen in der gegebenen Zeit zu schaffen, mussten Strecken auch im Laufschritt zurückgelegt werden.

Bei den Stationen wurden auch Survival-Fähigkeiten abgefragt. So mussten die Teilnehmer Feuer-Bohren, Bogenschießen, Steinschleudern nutzen, aus Gefangenschaft entwischen, Objekte merken und vieles mehr.

Der scharfe Schuss

Da die Zielfernrohre auf die Gewehre der Teilnehmer montiert wurden, mussten diese zuerst eingeschossen werden.

Danach wurde auf verschiedene Entfernungen mit dem Gewehr gewirkt. Hier kam es an einigen Stationen auf Präzision und an anderen auf Geschwindigkeit an.

Immer dabei waren die Tarnanzüge. Diese waren bei den meisten Teilnehmern selbstgebaut. Neben dem Standart Sturmgewehr der Schweizer Armee wurde auch mit anderen Waffen geschossen. Darunter auch cal .50.

Besonders auf die weiten Distanzen wurden die Teilnehmer auf die Probe gestellt. Hier mussten sie ihre ballistischen Kenntnisse einsetzen.

Auch die Kurzwaffe kam nicht zu kurz. Hier gab es eine Station, bei der Präzision auf verschiedene Entfernungen gefragt war.

An anderen Stationen waren auch physische Belastung und Kommunikation im Team gefragt. Und das oft mit vollem Gepäck.

Volles Gepäck?

Die Teilnehmer mussten den Wettkampf mit Gepäck für mehrere Tage autarkes Übernachten absolvieren. Immerhin wurde auch draußen geschlafen während die ganze Nacht lang eine Mission mit Annäherung zu absolvieren war. Eine Herausforderung bestand auch darin währenddessen nicht von einer patrouillierend Hunter-Force erwischt zu werden.

Ein gelungenes Event

Mit dem Wetter hatten die Teilnehmer Glück. Tagsüber fielen die Temperaturen auf um die 7°C. Nachts auf Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Die Anstrengung stand den ca. 50 Teilnehmern ins Gesicht geschrieben. Aber ebenfalls waren viele fröhliche Gesichter zu sehen und das Feedback schien durchweg positiv.

Die Organisatoren erhoffen sich für die nächsten Jahre weitere Teilnehmer und auch gerne Teilnehmer aus Deutschland. Besonders gefragt sind hier aktive Soldaten oder Reservisten. Bei Interesse kannst du gerne Kontakt zu Asso Sion aufnehmen und dich dort in Deutsch oder Englisch erkundigen.

Der Termin für nächstes Jahr ist bereits festgelegt. Hier wird das ganze im Schnee stattfinden. Informationen findest du auf der Webseite von Asso Sion.

L’association des sous-officiers de Sion et environs

Asso Sion

Zur Webseite

Alle Bilder des Events findet du dort: Galerie – Best Sniper 2019